23.01.2018 - 11:18 Uhr
SchwarzhofenOberpfalz

Neujahrsempfang zum Dank für Einsatz in den Kirchen Schulterschluss fürs Pfarrleben

Das Ehrenamt in der Pfarreiengemeinschaft blüht: Der Neujahrsempfang macht deutlich, wie viele Menschen sich in Schwarzhofen und Dieterskirchen ins Pfarrleben einbringen. Ein Einsatz, den Pfarrer Markus Urban als "unbezahlbar" schätzt.

Eine große Zahl an Ehrenamtlichen bringt sich zuverlässig in den Pfarreien Dieterskirchen und Schwarzhofen ein. Beim Neujahrsempfang dankten Pfarrer Markus Urban (vorne, Mitte) und Bürgermeister Maximilian Beer (links) für dieses Engagement. Bild: mad
von Adolf MandlProfil

Schwarzhofen/Dieterskirchen. Hans Eckl, Sprecher des gemeinsamen Pfarrgemeinderats beider Pfarreien, eröffnete den Neujahrsempfang, der heuer im Pfarrheim in Schwarzhofen stattfand. Er hieß dazu zahlreiche Ehrenamtliche aus allen Verbänden und Gruppen willkommen. Sein Dank galt jenen, die diesen Empfang mitorganisiert und vorbereitet hatten.

Lebendige Gemeinschaft

Pfarrer Markus Urban war es ein Anliegen, für den selbstlosen Einsatz um die Pfarreiengemeinschaft zu danken. Bei seinem mittlerweile sechsten Neujahrsempfang stellte er den Rückblick unter das Motto "Dankbarkeit". Er nannte zahlreiche Aktionen als Beleg für ein reges Leben in der Gemeinschaft. So erhielten 16 Kinder die Erstkommunion, und im Juni reisten viele Gläubige unter Führung von Pfarrgemeinderatssprecher Eckl nach Rom. An weiteren Aktionen nannte Urban das 40-jährige Priesterjubiläum von Pfarrer Johann Schießl, gekoppelt mit dem Pfarrfest, sowie den Festgottesdienst zu seinem eigenen Jahrestag der Priesterweihe. Die Ministranten fuhren nach Heidelberg, der Pfarrausflug führte nach Straubing. Ein absoluter Höhepunkt sei das Konzert mit den "Stimmen der Berge" gewesen, organisiert vom Ehepaar Scharf und dem Kirchenchor.

"Jeder Dienst wichtig"

"Sehr viele Ehrenamtliche, Vereine und Helfer sind bei uns aktiv", stellte der Geistliche dankbar fest. "Jeder Dienst ist wichtig und unbezahlbar", betonte er. Viele Talente seien gefragt, da es so unterschiedliche Dienste zu erledigen gebe. Als Beispiel nannte er die Sorge um die Pfarrpfründewälder, die deutlich über 100 Hektar umfassen. Erwähnt wurde auch der im Vorjahr verstorbene Kirchenpfleger Alois Portner (Dieterskirchen).

Markus Urban dankte den beiden politischen Gemeinden dafür, dass die Zusammenarbeit zwischen Kirche und Kommunen so gut sei und gemeinsam viel bewirkt werden konnte. In einer Vorschau wies er auf die Pfarrgemeinderatswahl am 24./25. Februar hin, und nannte die gemeinsame Osternacht am 31. März in Dieterskirchen sowie im April und Mai die Feier der Erstkommunion für 16 Kinder in beiden Pfarreien. Am 21. Juni wird Weihbischof Dr. Josef Graf in der Pfarrkirche Schwarzhofen das Sakrament der Firmung spenden. Bürgermeister Maximilian Beer dankte - auch im Namen des anwesenden Dritten Bürgermeisters Michael Albang (Dieterskirchen) - ebenfalls den ehrenamtlichen Helfern für ihren Einsatz zum Wohle der Gemeinschaft in Pfarreien und Gemeinden. Auch er stellte die hervorragende Zusammenarbeit der Pfarreien und Kommunen heraus und hoffte, dass sich das fortsetzt.

Jede Menge Engagement

Zahlreiche Mitarbeiter und Ehrenamtliche bringen sich in beiden Pfarreien ein: Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung, Mesner, Kirchenchor, Frauenchor, Kinderchöre, Organisten, Lektoren, Kommunionhelfer, Pfarrdienst, Reinigungspersonal sowie alle, die sich um Grünanlagen/Bepflanzungen kümmern. Außerdem all jene, die im Pfarrheim "Hausmeisterdienste" verrichten, den Pfarrhof in Schuss halten und sich im Pfarrbüro einbringen sowie alle, die im Pfarrhofgarten (Dieterskirchen) mithelfen. Ein Dank galt für die Pflege der Archive, Öffentlichkeitsarbeit und Kirchenrechnungen. In Schwarzhofen kümmern sich Helfer um die Instandsetzung und Instandhaltung des Fuhrparks. Ein Dank galt für die Winterdienste im Friedhof oder die Rasenpflege im Sommer. Auch die Verantwortlichen um Kirchenstiftungs- und Pfarrpfründewälder wurden erwähnt. Nicht wegzudenken sind die kirchlichen Vereine (Frauenbund, Katholische Landvolkbewegung, Marianische Männerkongregationen, Landjugend, Krankenpflegeverein, Seniorenclubs) sowie die Ministranten. Erwähnt wurde auch alle, die ihre ehrenamtlichen Dienste zuverlässig im Stillen verrichten. (mad)

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