23.08.2017 - 15:00 Uhr
SpeichersdorfOberpfalz

Anstrengend, aber schön: "Falken" genießen zwölftägigen Aufenthalt auf der Insel Föhr Stundenlang zu Fuß durchs Watt

Wattwanderungen, Sandburgen, Seehundbänke, Halligen, Hafen-Feuerwerk, Kutterfahrt, Seenotrettungsschiff, und, und, und: Was die "Falken" bei ihrem Zeltlager auf der Insel Föhr erlebten, war vom Feinsten. Zwölf Tage lang jagte ein Erlebnis das andere. Abenteuer und Überraschungen ergänzten das Programm. Angesichts der vielen Aktionen war Ausdauer gefragt. "Es war sehr schön, aber auch anstrengend", brachte die neunjährige Zeline Oehmisch aus Kirchenlaibach die Eindrücke auf den Punkt.

Jede Menge Erlebnisse und Abenteuer, Spaß und Überraschungen: Die jungen Teilnehmer, aber auch die Betreuer und Junghelfer genossen das Zeltlager der "Falken" auf der beliebten Ferieninsel Föhr. Bild: hai
von Autor HAIProfil

Ausgangspunkt war der Zeltplatz "Unsere Welt" der Hamburger "Falken" unmittelbar am Strand zwischen Wyk und Nieblum. Nach 40 Jahren hatten die Organisatoren um Claudia Fischer, Karin und Manfred Gillich, die als Kinder mit der ersten Speichersdorfer "Falken"-Generation vor vier Jahrzehnten schon einmal vor Ort waren, wieder ein Zeltlager auf der beliebten Ferieninsel organisiert. 25 Kinder und Jugendliche sowie die Junghelfer Kimberly Bading, Jana Krauss, Corey Snyder und Timo Busch fuhren mit ihnen in den hohen Norden. Die Betreuer hatten an alles gedacht, selbst an die medizinische Grundversorgung und die Sicherheit beim Baden. So hatte Karin Gillich den Notfallkoffer im Gepäck und mit Peggy Bayerl aus Immenreuth war eine ausgebildete Rettungsschwimmerin mit dabei.

Von Heimweh und Langeweile war bei den 8- bis 14-jährigen Teilnehmern kaum etwas zu spüren. Vielmehr waren bei dem dicht gedrängten Programm die Betreuer gefordert. Dennoch erlebten auch sie tolle und sehr erholsame Tage, selbst bei heftigen Sturmböen und Regen. Während des Aufenthalts wurde abwechselnd gebastelt, sich auf Abenteuertour begeben und dem Badespaß und Spielen gefrönt. Wegen der Gezeiten mussten die Wattlauf- und Badezeiten dabei minuziös geregelt und eingehalten werden. Fantasie war gefragt, als es darum ging, mit Eimer und Schaufel die schönste Sandburg zu bauen. Und mit der benachbarten AWO-Gruppe aus dem schleswig-holsteinischem Stormann veranstalteten die Speichersdorfer einen Nachmittag lang Wettspiele.

Auch Ausflüge unternahm die Gruppe, etwa ins nahe Nieblum und zum Hafenfest in Wyk, bei dem der Seenotkreutzer "Ernst Meyer-Hedde" und ein Schnellboot der Küstenwache besichtigt werden konnten. Den größten Kraftakt hatte die Gruppe wohl am Tag der geführten Wattwanderung zu leisten. Insgesamt 13 Stunden waren die Teilnehmer dabei zu Fuß unterwegs.

Ein besonderer Höhepunkt war am letzten Tag die Abenteuerfahrt mit einem Kutter durch die Biosphärenregion, unter anderem mit Stippvisite auf der bekannten Hallig Hooge. Und eine besondere Überraschung war es, als Landtagsabgeordneter Dr. Christoph Rabenstein - selbst "Falken"-Urgestein -, der Urlaub auf Föhr machte, zu Besuch kam.

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