25.04.2018 - 20:00 Uhr
SpeichersdorfOberpfalz

Frauenbund Mockersdorf feiert 40-jähriges Bestehen Vertrauen aus tiefstem Herzen

Sie ist schon eine besondere Frauengemeinschaft. Dementsprechend feiert sie zu einem besonderen Zeitpunkt ein besonderes Fest: Seit 40 Jahren ist der Zweigverein Mockersdorf des Katholischen Deutschen Frauenbundes tragende Säule des kirchlichen Lebens.

von Autor HAIProfil

Mockersdorf. Am 19. April 1978 und auf Initiative von Pfarrer Alois Müller gegründet, trafen sich fast auf den Tag genau vier Jahrzehnte später die Mitglieder des Zweigvereins des Katholischen Frauenbundes. Am vierten Sonntag nach Ostern versammelten sie sich in der Sankt-Michaelskirche, um zunächst liturgischen Dank zu sagen.

Eine von den Frauen gestaltete Eucharistiefeier bildete den Auftakt der Jubiläumsfeier. Neben Bezirksvorsitzender Elke Burger, Bürgermeister Wolfgang Haberberger und zweitem Bürgermeister Rudi Heier war auch Pater Dr. James Cherian Mudakokil V.C. aus Krummenaab gekommen. Er hatte seit 1. September 2008 für vier Jahre die Seelsorge von Mockersdorf übernommen. Als Konzelebrant war er dann auch mit Hauptzelebrant Pfarrer Sven Grillmeier und Konzelebrant Pfarrvikar Augustine Oburota eingezogen und feierte den Gottesdienst mit.

Dem Team-Verständnis des Frauenbunds entsprechend, war die Gestaltung der Feier auf vielen Schultern verteilt. Wie es zum christlichen Selbstverständnis des Bundes gehört, eröffnete der Chor um Ursula Dadder auf der Gitarre den Gottesdienst mit dem Lied "Beginne Du alle meine Tage". Um dem Charakter des Tages gerecht zu werden, stimmten die Sänger "Freuet euch allezeit in dem Herrn" an und umrahmten auch die weitere kirchliche Feier.

So erklang zur Gabenbereitung "Dieses kleine Stück Brot und dieser kleine Schluck Wein". Ein Ohrenschmaus waren die von Dadder und Rita Krapf zweistimmig angestimmten Lieder "Mein Heiland A & O" und "Gottes guter Segen sei mit euch". Christian Bäß begleitete den Gemeindegesang an der Orgel. Renate Fraunholz trug die Lesung aus der Apostelgeschichte von der guten Tat und dem Eckstein vor, Pfarrvikar Augustin Oburota das Evangelium vom guten Hirten. Mit Rita Nickl betete man die Fürbitten für die Verantwortlichen in der Welt, die Frauen vor Ort und die verstorbenen Mitglieder.

In der Predigt wurde das Gleichnis von Jesus als guten Hirten mit der Kernaussage "Ich kenne die meinen, und die meinen kennen mich" in den Mittelpunkt gestellt. 40 Jahre habe der Frauenbund Jesus als Hirten aus tiefstem Herzen anerkannt, sich ihm anvertraut und sich an ihm orientiert. Die Frauen haben sich in der Zeit - bei allen Unterschieden - einander kennengelernt und auch geholfen.

"Wenn wir uns kennen, können wir erkennen, was Not tut", erklärte der Geistliche. Er wünschte sich, dass sich die Damen im Verband des Frauenbundes auch künftig untereinander noch weiter kennenlernen, dass sie aber auch neue aufnehmen und ihnen eine Chance geben, den Bund kennenzulernen - jeden Tag neu, jeden Tag ein Stückchen tiefer. Dass sie einander einladen und zu einem gemeinsamen Leben finden. "Lassen wir uns jeden Tag aufs Neue darauf ein, für andere, für die Pfarrei und für die Weltkirche offen zu sein."

Zum Schluss sagte Renate Wiesent mit einem meditativen Text stellvertretend Danke für allen Schutz und alle Liebe im Leben der Frauen, für die Weggemeinschaft und für alle Wärme im Leben. Aber auch für alle Mut machende Kraft. Nach dem Festgottesdienst ging es dann gemeinsam ins Foyer der Mehrzweckhalle von Kemnath zum Festkommers (ausführlicher Bericht folgt).

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