11.02.2018 - 20:00 Uhr
Speichersdorf

Kinderfasching der Falken Speichersdorf im Valentin-Kuhbandner-Heim Kleine lassen die Bude beben

"Es war soviel los, dass wir die Leute nicht untergebracht haben." Claudia Fischer und Vorsitzende Sandra Redel sind nach vier Stunden Kinderfasching der Falken begeistert. Zudem sind die Masken im Valentin-Kuhbandner-Heim so vielfältig wie schon lange nicht mehr.

von Autor HAIProfil

Gut 100 Maschkerer füllten am Samstag von Anfang an die Tanzfläche. "Es waren viele Eltern da, die ich bei uns im Falkenheim noch nie gesehen habe", berichtete Karin Gillich am Rande. Alle Hände voll zu tun hatten Bedienungen. "Das ist zwar ziemlich anstrengend, aber es macht jedes Jahr wieder unglaublich viel Spaß", meinte Evi Engelbrecht. Die gute Laune sei einfach ansteckend.

Mamas und Junghelfer hatten leckere Kuchen und Torten gebacken. Vor allem Sandra Gillich landete mit ihren Muffins einen Volltreffer. Wer es deftiger wollte, der durfte bei Wiener Würstchen, Wurst- und Käsesemmeln zugreifen. Für Oma und Opa gab es Kaffee.

Unter anderem Ninja-Kämpfer, Cowboys, Indianer, Regenbogenbärchen, Biene Maja, Gärtner und Arielle sorgten dafür, dass der Saal ununterbrochen Kopf stand. Die Animateure Steffi Aleksa und Timo Busch brauchten für Stimmung gar nicht viel zu tun. Polonaise, Fliegerlied, Reise nach Jerusalem und Mohrenkopfessen mussten gleich mehrmals gespielt werden. "So was habe ich noch nie gesehen", sagte Seniorenbeauftragte und Oma Margit Kaiser anerkennend. Wesentlich Anteil an der guten Stimmung hatte DJ Markus. Drei Stunden ließ er Faschingsklassiker, Schunkellieder und Tanzmusik erklingen.

Vor der Bühne warfen das Glücksbärchen, eine Giraffe und ein Panda seine Tatzen in die Luft. Zauberhaft auch kleine weibliche Vampire, die kleine Hexe (Fabienne Knaub) und Feen wie Steffi, Tamara und Natascha. Aber auch Polizisten und Mäuse, ein Einhorn in Rosa und ein Affe waren bei der Maskenprämierung dabei. Zwölf Eltern hatten die Qual der Wahl. Und sorgten beim ersten Platz für eine Premiere. "50 Jahre machen wir die Prämierung jetzt. Aber auf eine Einjährige war das Votum noch nie gefallen", so Fischer. Mit Isabella Vincente, die sich in ein Schäfchen verwandelt hatte, nahm die jüngste Preisträgerin in der Geschichte des Kinderfaschings die Siegprämie mit nach Hause. Der zweite Platz ging an die dreijährige Leni Kottwitz als kleine Meerjungfrau, der dritte Platz an die vierjährige Fabienne Knaub als Hexe. Der vierte Platz wurde gleich dreimal besetzt mit Kira Grauberger (Vampir), Emely Scherm und Leila Abdulla (Minni Mouse).

Zum Abschluss traten die Mohrenwäscher aus Bayreuth auf. Vor allem ihr Funkenmariechen lieferte eine tolle Vorstellung ab. Aber auch die drei- bis sechsjährigen Mohrensternchen begeisterten mit ihrem Showtanz zum Märchen Schneewittchen. Am Ende tanzten alle Kinder mit ihnen den Körperteil-Blues.

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