03.04.2018 - 17:14 Uhr
SpeichersdorfOberpfalz

Sebastian Höreth seit Saisonbeginn neuer Coach Noch schwere Restsaison für "Erste"

Warum denn in der Ferne suchen, wenn das Gute liegt so nah. Nach diesem Motto handeln die Verantwortlichen des TSV Kirchenlaibach-Speichersdorf bei der Suche nach einem neuen Fußballtrainer.

von Hubert BrendelProfil

Die TSV-Sparte Seniorenfußball hatte zum Saisonstart Probleme zu lösen. Dies vor allem, da für den bisherigen Coach der "Ersten", Thomas Kaufmann, ein Nachfolger gesucht werden musste. Wie Werner Knappe als Abteilungsleiter für die erste und zweite Mannschaft in der Jahreshauptversammlung berichtete, sei mit Sebastian Höreth zur Saison 2017/18 ein neuer Trainer gewonnen worden.

Nach dem großen Umbruch zur Start der vergangenen Spielzeit habe keiner davon geträumt, in der Bezirksliga Ost den 3. Platz zu belegen, meinte Knappe. Nachdem bekannt war, dass Thomas Kaufmann sein Traineramt niederlegen werde, begann nach der Winterpause die Suche nach einem Nachfolger. Dieser musste bereit sein, mit den eigenen, jungen Spielern zu arbeiten und diese an die Bezirksliga-Mannschaft heranzuführen. Diese Voraussetzung habe "TSV-Eigengewächs" Höreth mitgebracht.

Zum Rückrundenstart belegte die Elf mit 29 Punkten Platz sieben. Der Abteilungsleiter verhehlte nicht, dass eine schwere Restsaison bevorstehe und auch die Tabelle eng zusammengerückt sei. Zudem plagten den TSV verletzungsbedingte Spielerausfälle.

Die zweite Garnitur schaffte den Erhalt der A-Klasse. Zum Saisonstart 2017/2018 übernahm Daniel Kauper das Traineramt und brachte neuen Schwung in die Truppe. So gelang es, die Trainingsbeteiligung zu erhöhen, was sich auch in den Leistungen widerspiegle, meinte Knappe. Durch die Verletzungsmisere bei der ersten Mannschaft müssen die Kicker der zweiten Garnitur aushelfe. Es werde schwer, mit dem kleinen Kader der "Zweiten" die Rückrunde gestalten zu können, befürchtete der Redner. So sei man auf ältere A-Jugendspieler angewiesen, die schon an der Vorbereitungsphase der Herrenmannschaften teilgenommen haben. Die Nachwuchskicker, von den A- bis zu den G-Junioren, seien sehr aktiv, freute sich Abteilungsleiter Patrick Wirth. Sie stellten eine der größten Sparten des TSV. Während die F-Junioren in der Fair-Play-Liga auflaufen, bilden die C-Junioren mit dem SV Seybothenreuth eine Spielgemeinschaft. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten laufe es derzeit sehr gut, bilanzierte Wirth.

Angela Kreutzer, Leiterin der Abteilung Mädchenfußball, berichtete, dass man mit dem fußballbegeisterten Girls des SV Seybothenreuth erfolgreich eine Mannschaft bildet. Damit sich hier der positive Trend fortsetzt, soll das Training in den Schulsportunterricht integriert werden.

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