Jahresrechnung 2012 liegt vor - Thema im Gemeinderat
Kommune macht Kassensturz

Lokales
Speichersdorf
26.04.2013
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Der Rechenschaftsbericht zur Jahresrechnung 2012 und die vom Landratsamt Bayreuth genehmigte Haushaltssatzung für das Jahr 2013 waren Inhalte der Gemeinderatssitzung. Der von Bürgermeister Manfred Porsch verlesene Rechenschaftsbericht für das vergangene Jahr schloss im Verwaltungshaushalt mit 7 942 967,88 und im Vermögenshaushalt mit 4 963 038,83 Euro ab. Die Gesamtausgaben 2012 beliefen sich somit auf 12 906 006,71 Euro.

Am Abschlusstag waren noch Kasseneinnahmereste von 140 482,14 im Verwaltungshaushalt und von 51 850,50 Euro im Vermögenshaushalt vorhanden. Haushaltseinnahmereste von 1 015 350 Euro und -ausgabereste von 1 192 500 Euro beinhaltete der Vermögenshaushalt.

Das Landratsamt, so Bürgermeister Manfred Porsch, habe die rechtsaufsichtliche Genehmigung für die Haushaltsunterlagen 2013 erteilt. Die Genehmigung von Krediten in Höhe von 504 250 Euro zur Finanzierung der Ausgaben im Vermögenshaushalt sei mit der Auflage verbunden worden, dass der Kreditrahmen nur im tatsächlich unumgänglichen Umfang ausgeschöpft werden darf. Errechnet wurde ein Anstieg der Verschuldung von 7 924 019 Euro zu Beginn des Jahres auf voraussichtlich 8 245 319 Euro zum Jahresende. Die Erhöhung wird durch die Kreditaufnahme und den Haushaltseinnahmerest aus dem Jahr 2012 verursacht. In Abzug gebracht wird dabei die ordentliche Tilgungsleistung von 735 000 Euro.
Aus der Zuführung an den Vermögenshaushalt von 1 347 350 Euro, zuzüglich der Investitionspauschale von 103 500, vermindert um die ordentliche Tilgungsleistung, verbleibt der Gemeinde eine freie Finanzspanne von 715 850 Euro.

Nach der Übersicht zur Beurteilung der dauernden Leistungsfähigkeit kann davon ausgegangen werden, dass die Gemeinde die Pflichtzuführung zum Vermögenshaushalt in den nächsten Jahren erwirtschaften kann, schreibt das Landratsamt.
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