Zwei Afrikanische Studenten bei der interkulturellen Kochgruppe
Zum Essen im Benin

Gutes Essen - gute Laune: Die Stimmung beim interkulturellen Kochabend war bestens, es gab nur lachende Gesichter. Bild: hia
Lokales
Speichersdorf
20.08.2014
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In Afrika machte der interkulturelle Kochabend Station. In der Küche des Schülercafés stellten Kamal Donko und Senamie Parfait Bokohonsi nicht nur die kulinarischen Besonderheiten Benins vor.

Donko kommt aus Nordafrika und Senami Parfait Bokohonsi aus Südafrika. In Oberfranken leben sie derzeit, weil sie an der Uni Bayreuth ihren Doktortitel erwerben. Kamal Donko studiert Soziale Geografie, Sanami Parfait Bokohonsi Ethnologie. Beide sprechen gut deutsch. Für den Kochabend einigten sie sich sozusagen auf ein neutrales Land: Benin liegt in Westafrika und ist französisch geprägt, erfuhren die Teilnehmer von den afrikanischen Gästen.

Während des Kochens erzählten beide aus ihrer Heimat, sie erklärten die Zutaten und die Zubereitung. Die Küche des Benin lasse sich in zwei unterschiedliche Arten teilen: Im Süden sei Mais das Grundnahrungsmittel. Aus Maismehl werden Teige hergestellt, die meistens mit Erdnuss- oder Tomatensoße serviert werden. Wenn im Süden Fleisch auf den Tisch kommt, dann meist Hähnchen oder Fisch, so Bokohonsi. Als Nachtisch servierten sie eine Art Pudding mit gesüßter Dosenmilch.

Im Norden ist die Yamswurzel das Grundnahrungsmittel. Diese gibt es meist gestampft mit Erdnuss- oder Tomatensoße. Daneben gibt es Reis, Couscous und Bohnen, berichtete Donko. Die Familien legen Wert darauf, dass zusammen gegessen wird.

Das taten dann auch die Teilnehmer: Für sie gab es Fisch (Makrele), Amiwo au Poulet (Polenta mit Hähnchen), Erdnusssoße, Sauce de Legume (Spinatsoße), frittierte Bananen, Jam und Maniok gekocht und serviert. Eine Bilderpräsentation Bokohonsis über seine Heimat Südafrika auf dem Laptop nach dem Essen rundete die kulinarische Reise.
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