28.03.2018 - 20:00 Uhr
Speichersdorf

Erhebliche Schäden an Brücke Bauausschuss befasst sich intensiv mit fünf Bauanträgen

Die künftigen Bauherren stehen in den Startlöchern, um ihren Traum Wohneigentum zu verwirklichen. Daraus erwachsen aber für sie auch Probleme. Dem Bauausschuss lagen fünf Bauanträge vor.

von Arnold KochProfil

Bürgermeister Manfred Porsch erläuterte die Bauvoranfrage von Kerstin und Tobias Fleischmann aus Burgthann über den Bau eines neuen Wohnhauses mit Doppelgarage im Kirchweg 1. Der Voranfrage stimmte das Gremium ohne Gegenstimme zu. Auf ihrem Grundstück im Bereich des Bebauungsplanes Kirchenlaibach Nord-West Bauabschnitt I Hopfengarten möchten Stefanie und Thomas Walter, Franzensbader Straße 1 eine Garage errichten. Dagegen hatte der Ausschuss nichts.

Neuer Wintergarten

Nadine Claudia Karl möchte das Anwesen in Rosenhof 3, Guttenthau, mit einem Wintergarten erweitern. Norbert Pietsch und Barbara Fuchs planen den teilweisen Abbruch eines Satteldaches auf dem vorhandenen Nebengebäude in der Kemnather Straße 11. Dieses soll durch ein Pultdach ersetzt werden, auf dem eine Photovoltaikanlage errichtet werden soll. Gegen beide Bauvorhaben hatte das Gremium nichts einzuwenden.

Die Eheleute Malzer aus der Bürgermeister-Scherm-Straße 4 planen auf ihrem Grundstück, eine offene Garage zu errichten. Da das Bauvorhaben die Baugrenze des Bebauungsplanes überschreitet, erteilte der Bauausschuss dem Bauvorhaben eine isolierte Befreiung.

Das Gremium beriet die Bauvoranfrage von Urban Gräbner aus Frankenberg 14. Sein Sohn Maximilian möchte auf einem mit Scheune bebauten landwirtschaftlichen Grundstück ein neues Wohnhaus errichten. Das Gemeindeoberhaupt erläuterte, dass das geplante Bauvorhaben im Außenbereich liegt. Die bebaubare Fläche innerhalb der geschlossenen Ortslage soll der geplanten als Erweiterungsmöglichkeit für das elterliche Anwesen vorbehalten bleiben.

Seitens der Genehmigungsbehörde sei zu prüfen, ob eine Privilegierung als Landwirt zur Bebauung von Außenbereichsflächen vorliege. Falls dies nicht der Fall sei, könne die Gemeinde auch den Erlass einer Einbeziehungssatzung nach erfolgtem Antrag prüfen. Der geplante Bauort würde privatrechtlich erschlossen werden. Für die Abwasserbeseitigung wäre eine Hebeanlage zur vorhandenen Vakuumentwässerung erforderlich. Der Ausschuss stellte die Bauvoranfrage zur baurechtlichen Überprüfung an das Kreisbauamt fest.

Auf die Anfrage von Norbert Veigl zur notwendigen Sanierung der Brücke über die Haidenaab im gleichnamigen Ort, erklärte Porsch, dass dafür Mittel im Haushalt eingestellt sind. Die Bauwerk wurde bereits einmal durch den Ausschuss besichtigt und die Sanierungsbedürftigkeit festgestellt.

Biber bereitet Probleme

Der Straßen- und Gehwegaufbau der rund 30 Jahre alten Spannbetonbrücke zeigt erhebliche Oberbau- und Frostschäden, der Brückenkörper Korrosion und Abplatzungen. Mit dem staatlichen Hochbauamt und einem Planungsbüro sei zu prüfen, wie die Brücke saniert werden kann. Aufgrund der zu erwartenden hohen Kosten soll dafür ein staatlicher Zuschuss beantragt werden.

Veigl wies auch auf die wachsenden Schäden durch Biber im Bereich der Haidenaab hin. Unterhalb der Bahnbrücke vor der Ortschaft Göppmannsbühl habe das Tier entlang des Bachlaufes viele Bäume gefällt. Seitens der Gemeinde und der Naturschutzbehörde sollte eingeschritten werden. Der Vorsitzende sagte zu, mit dem Biberbeauftragten des Landkreises Kontakt aufzunehmen.

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