12.03.2018 - 17:52 Uhr
Speichersdorf

Ja für Sakristei-Neubau im Ramlesreuth und sieben weiteren Anträgen Gemeinde geht unter Kirchenbauherren

Dem Gemeinderat lagen acht Bauanträge zur Entscheidung vor. Dazu gehörten der Abbruch der alten Sakristei und der geplante Ersatzneubau an der Ortskapelle in Ramlesreuth. Für diese Maßnahme ist die politische Gemeinde der Bauherr. Bürgermeister Manfred Porsch erklärte, dass das Bauvorhaben mit dem Denkmalschutzamt, der Kirche und den Nachbarn abgestimmt ist. Der Zustimmungsbeschluss fiel einstimmig.

Der Gemeinderat ebnete den Weg für den Abbruch und Neubau des Sakristeianbaus (hinten links) der Ramlesreuther Kapelle. Bild: ak
von Arnold KochProfil

David Pätzold plant in der Röntgenstraße in Speichersdorf die Errichtung einer verfahrensfreien Garage. Da diese an der Südseite des Grundstückes außerhalb der im Bebauungsplan Kirchenlaibach-Nord festgelegten Baugrenze errichtet werden soll, ist hierfür eine isolierte Befreiung von den Bebauungsvorschriften notwendig. Die Nachbarn haben zugestimmt, das Gremium erteilte die Befreiung. Der Neubau eines Einfamilienwohnhauses im Hopfengarten durch Helene Schumacher hält sich an die Bebauungsvorschriften und unterliegt deshalb dem Genehmigungsfreistellungsverfahren. Der Gemeinderat wies darauf hin, dass erst dann mit dem Bau begonnen werden kann, wenn die öffentliche Erschließung des Grundstückes gesichert ist.

Keine Einwände hatten die Räte gegen den von Johannes Bayer beabsichtigten Ausbau des Dachgeschosses samt Balkonanbau am bestehenden Wohnhaus in der Graserstraße. Ebenfalls im Genehmigungsfreistellungsverfahren kann das neue Einfamilienwohnhaus von Stefanie und Thomas Walter im Hopfengarten im Baugebiet Kirchenlaibach Nord-West errichtet werden.

Jörg Etterer kann sein Gebäude in der Weidener Straße abbrechen und dafür ein Einfamilienwohnhauserrichten. Eine Erklärung zur Abstandsflächenübernahme des Nachbarn liegt vor. Stefanie Dötsch und Peter Üblhack wollen ein Nebengebäude in Frankenberg abreißen sowie das Wohnhaus sanieren und anbauen. Der Gemeinderat stimmte dem Vorhaben zu. Im Genehmigungsfreistellungsverfahren kann das Wohnhaus von Luzia und Leo Krämer in der Bürgermeister-Kohl-Siedlung in Plössen angebaut werden.

Zum Thema Bekanntgaben informierte Porsch über eine Einladung zum Gegenbesuch der Partnergemeinde Kreuttal/Österreich im Juni.

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