26.12.2017 - 20:00 Uhr
SpeichersdorfOberpfalz

Jugendbeauftragter Christian Porsch zieht in der Dezembersitzung Bilanz Stolz auf "unsere Jugendarbeit"

Jugendbeauftragter und Gemeinderat Christian Porsch (UBV) blickte in der letzten Sitzung auf die Jugendarbeit der Kommune. "Wir können stolz sein. Die von Vereinen und Verbänden gebotenen Aktionen, Veranstaltungen und Angebote sind beachtlich." Vor einem Monat bestätigte die erste Jugendwerkstatt im Landkreis in der Sportarena Motivation, Engagement und Kreativität der Speichersdorfer Jugendlichen. Dem Aufruf der Gemeinde folgten 163 Jugendliche von 12 bis 18 Jahren. Die allermeisten ihrer Ideen und Wünsche seien rational und erfüllbar. "Zebrastreifen, neue Toiletten in der Schule, mehr W-Lan-Hotspots und die Aufwertung des Bahnhofs", erklärte Porsch. Erfreulich sei, dass es kaum negative Rückmeldungen zum Angebot der Vereine gab. Eine Zusammenfassung des Ergebnisses wird den Vereinen präsentiert und im Gemeinderat diskutiert.

von Arnold KochProfil

Lob gab es für den Einsatz der Jugend am Bürgerfest mit Ständen und Programmpunkten. Das Sommerferienprogramm mit 25 Angeboten war sehr gut angenommen. Auch die Ferienbetreuung unter der Leitung von Christine Sikora samt Team war ausgebucht. Am Bolzplatzturnier nahmen sechs Mannschaften teil. 2018 steht die konzeptionelle Ausstattung des Jugendtreffs auf der Agenda. Derzeit dient er auch als Schulungsraum für junge Flüchtlinge. Entsprechend der Ideen aus der Jugendwerkstatt soll mit der Caritas ein neues Konzept entstehen. Porsch erinnerte an Förderangebote des Landkreises. Anträge können bis 1. März gestellt werden. Ein Projekt im Bundesprogramm "Demokratie leben" wird 2018 mit der Schule ins Leben gerufen. Wichtig sei auch die Entscheidung des Landkreises, die Jugendstätte in Haidenaab durch einen Neubau zu ersetzen. Landkreis, Bayerischen Jugendring und Freistaat investieren drei Millionen Euro. Porsch dankte am Ende den Ehrenamtlichen in der Jugendarbeit.

Die Verwendung des Sitzungsgeldes durfte die FWG-Fraktion bestimmen. Dominik Fick schlug die "Tagespflegeeinrichtung" des Diakonievereins zur Seniorenbetreuung vor. Die Spende soll das Engagement der gemeinnützigen Einrichtung anerkennen. Der Überschuss wird der allgemeinen Rücklage zugeführt. Der Beschluss war einstimmig.

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