16.05.2018 - 18:08 Uhr
SpeichersdorfOberpfalz

Start für Neubau der Jugendstätte Haidenaab Spatenstich für Jugendstätte

Nach vier Jahren mit Diskussionen, Abstimmungen, Anträgen, Projektskizzen und Bauplanung ist es soweit. Die Beteiligten am Neubau der Jugendstätte Haidenaab setzen vor der imposanten Kulisse der St.-Ursula-Kirche symbolisch den ersten Spatenstich für das 2,6 Millionen Projekt.

Zum Start des Neubaus der Jugendstätte Haidenaab greifen Stefan Brückner (Landratsamt Bayreuth), Landrat Hermann Hübner, Anja Liebenwald-Zetzmann (Singer-Ingenieur-Consult), Günter Dörfler (ehemaliger Kreisjugendring-Vorsitzender), der Speichersdorfer Bürgermeister Manfred Porsch, Kreisjugendring-Vorsitzender Christian Porsch, Andreas König (Landratsamt Bayreuth) und Sebastian Morawe (von links) vom gleichnamigen Baugeschäft zum Spaten. Bild: hai
von Autor HAIProfil

Haidenaab. "Wenn wir jetzt noch einen unfallfreien Bauverlauf hinbekommen und den Kosten- und Zeitrahmen einhalten, dann können wir in einem Jahr auf ein gelungenes Bauprojekt das Glas erheben", sagte der Vorsitzende des Kreisjugendrings, Christian Porsch, bei einer kleinen Feierstunde für die Jugendstätte des Kreisjugendrings. "Ich bin glücklich und stolz, dass wir nun einen wichtigen Meilenstein erreicht haben." Im Mai 2019 soll das Projekt fertig sein. Rund 4000 Kubikmeter umbauter Raum auf 975 Quadratmetern Grundfläche werden geschaffen, erklärte Landrat Hermann Hübner, der das Vorhaben in Grundzügen vorstellte. Der Neubau werde in Massivbauweise mit Stahlbetondecke entstehen. Die Bettenzahl werde von 44 auf 34 reduziert. Alle Zimmer verfügten über Dusche und WC. Die Funktionsräume werden sich allesamt im Erdgeschoss befinden, die Schlaf- und zwei Aufenthaltsräume im ersten Stock.

Eine Gasheizung mit Wärmepumpe sorge für Wärme. Die Jugendstätte enthalte nicht mehr Technik als ein Einfamilienwohnhaus, ergänzte Stefan Brückner vom Landratsamt Bayreuth. Auf einen Keller werde verzichtet, der Dachstuhl nicht ausgebaut. Lüftungsanlagen gebe es nur im Schlafbereich. Der Neubau werde komplett barrierefrei sein. Die Fluchtwege seien zu 100 Prozent behindertengerecht für Rollstuhlfahrer, Blinde und Taube. Hübner kündigte an, dass künftig in Tschechien um Gäste geworben werde. Ein Vorteil des Standortes Haidenaab sei die Anbindung über den Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) und das ErgoNet.

Für den Kreisjugendring sei der Neubau der Jugendstätte ein historisches Ereignis, betonte Christian Porsch. Sein Dank galt besonders Landrat Hübner und dem Kreistag für die Unterstützung und das gute Miteinander sowie der Bauverwaltung, dem Kreisjugendringvorstand und der Geschäftsstelle. Namentlich nannte er die gute Seele der Jugendstätte, Reinhard Schlöger. Der ehrenamtliche Hausmeister habe die Arbeiten im Vorfeld sowie vor und während des Abrisses begleitet.

Gemeinde und Gemeinderat seien einstimmig hinter dem Projekt gestanden, versicherte Bürgermeister Manfred Porsch. Der Standort sei ausgezeichnet eingebunden in die Natur und empfehle sich durch seine Nähe zum Freibad Immenreuth. Er wünschte sich, dass das moderne Haus Gruppen aus der ganzen Region anlocken möge und sich eine gute Verzahnung mit den Gaststätten vor Ort ergebe.

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