Straßenbeleuchtung Thema im Bauausschuss
Nachtschicht bringt Licht ins Dunkle

Entlang der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Haidenaab und Wirbenz sollen auf einer Länge 180 Meter Erdkabel verlegt und zunächst zwei Lampen errichtet werden. Bild: ak
Politik
Speichersdorf
08.12.2016
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Speichersdorf. Heller soll's in manchen Straßen und Ortsteilen werden. Der Bauausschuss ging auf eine nächtliche Rundreise. In Speichersdorf, Frankenberg und Haidenaab machte er sich ein Bild über die Lichtverhältnisse und die Wünsche der Bürger zur Ergänzung der Straßenbeleuchtung.

Erster Halt war im Bereich der Gemeindeverbindungsstraße Haidenaab-Wirbenz. Gemeinderat Norbert Veigl erläuterte als Betroffener, dass durch die Ortsabrundungssatzung sowohl Neben-, Werkstatt- als auch Wohngebäude und eine Festhalle beidseits der Straßen entstanden sind. Der Weg liege vollkommen im Dunkeln und sollte mit drei Laternen beleuchtet werden. Laut Bürgermeister Manfred Porsch liegt vom Bayernwerk ein Angebot über 13 000 Euro vor. Auf der rund 180 Meter langen Strecke muss das Erdkabel neu verlegt werden. Der Ausschuss stellte die Notwendigkeit außer Frage, es sollen aber vorerst nur zwei Lampen aufgestellt werden. Um eine baugleiche Laterne soll die Beleuchtung in der auf Höhe des Jugendtreffs in die Kemnather Straße einmündende Seitenstraße erweitert werden. Zudem sollen zwei vorhandene Leuchtkörper auf LED umgerüstet werden. Laut Porsch fallen dabei nur Kosten für die Lampen und Installation an, da ein Erdkabel vorhanden ist. Der Ausschuss legte fest, dass statt LEDs eine zum Bestand passende Leuchte mit Natrium-Dampflampe aufgestellt wird.

Kabel bereits verlegt

Der letzte Haltepunkt war am Ortsausgang von Frankenberg Richtung Kodlitz. Dort war rund 60 Meter ortseinwärts eine die Straße überspannende Lampe abgebaut worden. Auch hier ist das Kabel bereits verleg. Es fielen lediglich 3500 Euro für drei LED-Leuchten an, berichtete Porsch, der Ausschuss stimmte der Erweiterung zu. Auf den Hinweis, die Ortstafel weiter nach außen zu setzen und der Ortsbebauung anzupassen, erklärte er, dass der Antrag bei der Straßenverkehrsbehörde und dem Baulastträger bereits gestellt wurde.

Abschließend teilte Porsch mit, dass derzeit die Masten der neuen Windkraftanlagen aufgestellt und die Stromkabel Richtung Umspannwerk Plössen verlegt werden.

Räte ebenen Bauvorhaben den WegAnja Ekelmann aus Roslas wollte Klarheit, ob auf ihrem Anwesen eine 20 mal 20 Meter große Planenhalle zur gewerblichen Nutzung als Pferdehalle errichtet werden darf. Verena und Tobias Schraml aus Speichersdorf wollen auf ihrem Grundstück im Baugebiet Kirchenlaibach-West ein Einfamilienwohnhaus mit Carport bauen. Sie beantragen die Befreiung von den Vorschriften, da sie das Dach nicht in Rot, sondern in Anthrazit planen. Die Speichersdorferin Eva Bayer beantragte die Nutzungsänderung für den bisherigen Imbiss in der Hauptstraße. Für das geplante Optikergeschäft sind ausreichend Stellplätze vorhanden. Das Vorhaben entspricht dem Bebauungsplan.

Volker und Magdalena Hammon aus Speichersdorf wollen ein Einfamilienwohnhaus mit Doppelgarage auf dem Baugrundstück Jean-Paul-Straße 8 errichten. Dachneigung, Firstrichtung, Standort der Garage und die Baugrenzen weichen von den Vorschriften des Bebauungsplanes aus den 1960er Jahren ab. Allen vier Vorhaben stimmte das Gremium geschlossen zu.

Günther Reiß aus Zeulenreuth klagt darüber, dass immer mehr Abwasser von der angrenzenden Ortsstraße auf sein an der südlichen Ortsgrenze liegendes landwirtschaftliches Grundstück abfließt. Ertragsverlust und Vernässung seien die Folge. Er beantragte, eine Wasserrinne mit Straßeneinlauf anzulegen. Man kam überein, im Haushalt 2017 Mittel vorzusehen. (ak)
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