08.06.2017 - 20:00 Uhr
SpeichersdorfOberpfalz

Brennende Liebe zu Gott Evangelische und katholische Christen entzünden Pfingstfeuer

Speichersdorf/Kirchenlaibach. Knapp 100 evangelische und katholische Christen waren am Pfingstwochenende auf die Wiese am Schlittenberg zwischen Dreifaltigkeitskirche und Christuskirche gekommen, um zum 22. Mal miteinander einen ökumenischen Gottesdienst zu feiern. "Lasst uns Früchte dieser Erde sein, jeder nach seiner eigenen Art", sagte Pfarrer Sven Grillmeier in seiner Predigt.

Das Pfingstfeuer flackerte während der Messe. Bild: hai
von Autor HAIProfil

Durch das Zusammenwirken der Geistlichen Sven Grillmeier, Dirk Grafe und Religionspädagogin Stefanie Hopp, von Mitgliedern des evangelischen Kirchenvorstandes sowie des katholischen Pfarrgemeinderates und des Posaunenchores unter Leitung von Alfred Kreutzer wurde die Feier einmal mehr zu einer Demonstration des gemeinsamen Glaubens. Eine Stunde lang beteten und sangen alle.

Wenig Unterschiede

Unter den mächtigen Bläserklängen der Intrade zogen die Geistlichen sowie Gertraud Zetlmeisl, Norbert Kaussler, Silvia Zimmermann und Gernot Hammon vom Vorbereitungsteam mit Fakeln ein. Als Zeichen der brennenden Liebe Gottes, die Menschen zu Begeisterten für die Sache Jesu mache, so Grillmeier, wurde das Pfingstfeuer entzündet. In seiner Predigt betonte Grillmeier die vielen Gemeinsamkeiten und die wenigen Unterschiede zwischen der katholischen und evangelischen Konfession sowie die vielen Bemühungen um die Einheit der Christen.

Veränderung eine Chance

In den Fürbitten beteten die Christen dann auch um den Geist des Aufbruchs, vertraute Traditionen zu überdenken, in jeder Veränderung eine Chance zu sehen. Gesammelt wurde an dem Abend für die Unterstützung des Projektes Tagespflege der evangelischen Diakonie.

Das gemeinsam gesungene Kirchenlied "Großer Gott wir loben Dich", das ökumenische Gebet, das Vaterunser sowie das Lied "O Heiliger Geist kehr bei uns ein" setzten einen glanzvollen Schlusspunkt der beeindruckenden Feier. Viele Gläubige folgten nach dem gemeinsamen Segen dem Aufruf des Geistlichen "Bleibet hier in Frieden", um zu plaudern.

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