Hans Küffner feiert 80. - Fast 60 Jahre bei der Wehr
Als Handwerker gefragt

Hans Küffner (vorne, Sechster von rechts) feierte mit Ehefrau Hannelore (links daneben), den Kindern, Enkeln, Urenkeln und Vereinsabordnungen seinen 80. Geburtstag. Bild: hai
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Speichersdorf
09.04.2018
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Windischenlaibach. Ehrgeiz, Ausdauer, technisches Talent und handwerkliches Geschick zeichnen Hans Küffner noch immer aus. Der gebürtige Windischenlaibacher feierte jetzt 80. Geburtstag.

Am 3. April 1938 kam er als jüngstes Kind des Eisenbahnerehepaars Karl und Käthe Küffner zur Welt. Nach acht Jahren Schulzeit lernte er bei Hans Schaff in Speichersdorf Bau- und Kunstschlosser. Aus einem praktischen Wettbewerb der Handwerkskammer ging er als Kreis- und Kammerbester her. Neun Jahre blieb er seinem Ausbildungsbetrieb treu. Nach einjährigem Wehrdienst trat er bei der Firma Batberg in Bayreuth 1962 eine Stelle als Schlosser an. 1971 wurde er zum Untermeister ernannt. Mit 34 Jahren machte der damals 34-Jährige die Meisterprüfung und stieg dadurch zum Werkstattleiter auf. Bis zum Ruhestand ab Ende Juni 1996 hatte er 60 Schlosser und bis zu 15 Fremdhandwerker sowie sämtliche Metallberufe unter seinen Fittichen. 40 Männer und 10 Frauen hatte er zu Industriemechanikern ausgebildet.

Privat hat der handwerkliche Allrounder bei einer Reihe von Häusern seiner Freunde und seiner Kinder mitgebaut. Auch bei der Feuerwehr gehörte Küffner zu den Aktivposten. Mit 17 Jahren trat er ihr bei und war 15 Jahre Gruppenführer sowie einer ihrer wertvollen Handwerker. Seit 1960 gehört Küffner den Veteranen an und war jahrelang deren Kassenprüfer.

Unvergessen bleiben auch die Zeiten der Windischenlaibacher Kegelgruppe. Über 30 Jahre wurde auf den Imhof-Bahnen gekegelt und Meisterschaften ausgespielt, aber auch zu Freunden ins österreichische Kössen und nach Hanau gefahren. All das hat ihn fit gehalten. Nach wie vor glaubt er, dass es bei den anstehenden Arbeiten ohne ihn nicht geht, obwohl ihm jüngst das Herz die Grenzen aufzeigte. Seine Frau Hannelore, geborene Müller aus Asch, lernte er zu Pfingsten 1963 beim Kulmfest am Rauhen Kulm kennen. Am 18. Januar 1964 gaben sie sich vor Pfarrer Grieninger das Jawort. 1979 schufen sich beide ein neues Zuhause, auch für die Kinder Harry, Karin, Armin und Helga. Sie gratulierten wie die Enkelkinder Stefanie, Denise und Christin, Kevin und Vanessa, Corinna, Leon und Selina sowie die Urenkel Annalena, Maximilian und Jonas. Die Soldatenkameradschaft und die Feuerwehr überbrachten ebenso Glückwünsche wie Bürgermeister Manfred Porsch und Pfarrer Micha Boerschmann.

Ging es seit den 1970er Jahren mit den Kindern zum Urlaub nach Italien, Österreich, Gran Canaria, Madeira und Kreta so bot seit den 1990er Jahren Bad Füssing Zeit zum Durchschnaufen.

Bis heute ist das Schafkopfen an der Tagesordnung. Traf man sich früher im Feuerwehrgerätehaus, so spielt der Jubilar nun donnerstags und sonntags in der Wirtsstube des Dorfgemeinschaftshauses.
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