Herbstkonzert der Musikschule des Fichtelgebirgsvereins Speichersdorf
Talent voll ausgespielt

Ein fester Programmpunkt beim Herbstkonzert der Musikschule des Fichtelgebirgsvereins ist ein Auftritt des Akkordeon-Ensembles. Bilder: hai (2)
Vermischtes
Speichersdorf
09.11.2017
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Flott ließ Miley Jahn bei ihren Liedern die Finger über die Löcher ihrer Blockflöte gleiten.

Neulinge wie Fortgeschrittene präsentieren eine breitgefächerte Palette an Werken aus Pop/Rock, Klassik, Folk und Rap beim Herbstkonzert in der Festhalle. Die Musikschule des Fichtelgebirgsvereins (FGV) erweist sich erneut als Kaderschmiede musikalischer Nachwuchskünstler.

Die Speichersdorfer Musikanten unter Leitung von Norbert Lodes stellten einmal mehr ihre Vielseitigkeit unter Beweis. Sie eröffneten den Abend mit 22 Programmpunkten mit Markus Scharnagls Klassiker des Grand Prix der Volksmusik "So schön ist Blasmusik" sowie mit dem Marsch "Carpe diem" von Alexander Pfluger. Nach dem fulminanten Auftakt hatten sie "In the Mood" von Joe Garland, "Gentleman" von Ernst Hoffmann und das Medley "Toto - Greatest Hits", arrangiert von Stefan Schwalgin, im Gepäck. Höhepunkt war der zweite Auftritt des Nachwuchsorchesters, das sich an "YMCA" von Jacques Moval und "Pirates of the Caribbean" von Klaus Badelt wagte.

Keinen geringeren Stellenwert in der FGV-Musikschule haben die jungen Künstler. 1100 Schüler hat sie an Instrumenten zwischenzeitlich ausgebildet. 145 sind es aktuell. Leiter Michael Pöllath dankte vor allem den Lehrern Georg Gebert, Sebastian Koch, Norbert Lodes, Donald McKay, Ulrike Reichel-Greber, Lucia Stelzer, Miroslav Lisca, Rebecca Fürst und Hartmut Gebelein. Seit über 20 Jahren ist Klavier- und Keyboardlehrer Hartmut Gebelein dabei. Drei seiner Schüler hatten ihren großen Auftritt. Zum einen Bram Kleyman, ein zehnjähriger talentierter Gymnasiast, der "Für Elise" von Ludwig van Beethoven einstudiert hatte. Am Keyboard hatte Corinna Scherer "Scotland, the brave" vorbereitet. Mit Gebelein schaffte Jennifer Barakow den Wechsel vom Keyboard zum Klavier. Die 17-Jährige beendet nächstes Jahr ihre höhere Schule, bleibt aber nach wie vor der Musikschule treu. Jennifer Barakow spielte bei ihrer "Ballade pour Adeline" von Paul de Senneville ihre ganze Routine aus.

Seit einem Jahr lernt die achtjährige Schülerin Miley Jahn bei Rebekka Fürst Blockflöte. Sie trug gekonnt "Rainbow" und "Yes, it is" von Daniel Hellbach vor. An der Querflöte ließ Annaluna Mancia Kuhbandner bei "Crazy Thing" und "Years ago" von Dieter Hellbach, Rebecca Graf bei "Duett op. 27" von Carl Stamitz aufhorchen. Seit ihrem vierten Lebensjahr lernt Viktoria Krämer Klavier und Querflöte bei Lucia Stelzer. "Memory" aus Cats von Andrew Lloyd Webber war ihr Beitrag.

Ein Ohrenschmaus auf der Trompete waren die Lodes-Schüler, die Geschwister Constantin und Julia Heimann, mit den Traditionals "Cool Man Blues" und "Paperboy". Der Achtjährige marschierte mit Sepplhut, die Neunjährige mit geflochtenem Blumenkranz im Haar auf die Bühne. Zum Träumen spielte an der Gitarre Laurin Schmidt (11) mit Lehrer Sebastian Koch die "Morgenmelodie" von Bruno Szordikow. Auf der Klarinette brachte Timo Busch "Die Moldau" von Friedrich Smetana dar, auf dem Akkordeon Florian Dötsch das "Opus 40" aus der Suite "Walzer Scherzo" von Heinrich Brehme. Im Akkordeon-Ensemble unter Leitung von Georg Gebert stimmten Jens Küffner und Florian Dötsch, begleitet am Schlagzeug von Sven Küffner, "Aus der Suite Walzer No. 2" von Dimitri Schostakowitsch und "Costa del sol" von Rainer Bui an. Zu den festen Größen im Programm gehört auch das Streicherensemble unter Leitung von Ulrike Reichel-Greber. Es spielte "Lullaby of birdland" von George Shearing und "Take five" von Paul Desmond.
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