Lob der Feuerwehr Frankenberg für Zusammenarbeit mit Feuerwehr Nairitz-Kodlitz
Kooperation ein Paradebeispiel

Klaus Schmidt für 40 und Boris Reiß (Dritter und Fünfter von links) für 25 Jahre aktiven Dienst galt der Dank von Vorsitzendem Adolf Hinke (Zweiter von rechts), Kreisbrandmeister Karlheinz Sehnke, der Kommandanten Manuel und Martin Gräbner sowie Bürgermeister Manfred Porsch (von links). Bild: hai
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Speichersdorf
07.02.2018
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"Es hat alles super funktioniert, und das Jahr war auch finanziell ein guter Erfolg." Adolf Hinke, Vorsitzender der Feuerwehr Frankenreuth, ist sichtlich zufrieden mit 2017. Auch 2018 beginnt positiv.

Frankenberg. Das lag in der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Freund vor allem an zwei Brandschützern. Für 40 Jahre aktive Dienstzeit zeichnete Adolf Hinke Klaus Schmidt aus. Auf 25 Jahre blickt Boris Reiß zurück.

Besonders zwei Veranstaltungen hatten den Veranstaltungskalender geprägt, meinte der Vorsitzende in seiner Rückschau. Beim Dorffest habe die Verknüpfung mit dem 50. Jubiläum des Posaunenchors zu einer Win-Win-Situation geführt. "Alle waren zufrieden", fasste Hinke zusammen. Glänzend besucht sowie von Heidi Hinke und ihrem Helferteam organisiert sei auch der Kameradschaftsabend gewesen.

"Es klappt bei uns alles ganz gut", fasste Kommandant Manuel Gräbner die Arbeit mit der aktiven Wehr zusammen, die von einem Einsatz verschont blieb. Insbesondere trägt die Kooperation mit der Ortsfeuerwehr aus Nairitz-Kodlitz auf der Ebene der Aktiven und der Anwärter Früchte. Sie sei ein Paradebeispiel für Synergieeffekte, auch dank des Frankenberger Jugendwarts Roland Freiberger, des Nairitzer Kommandanten Markus Seitz sowie des Nairitzer Jugendwarts Maximilian Popp. Diese dokumentierte die mit Bravour bestandene Leistungsprüfung Wasser, auf die sich vier Kameraden aus Frankenberg und fünf aus Nairitz in zehn Übungen vorbereitet hätten. Zudem seien mit Nairitz eine theoretische und eine praktische Funkübung sowie ein theoretischer Unterricht über Unfallverhütungsvorschriften abgehalten worden.

Die Strategie der gemeinsamen Übungen sowie Ausbildung von Chemieschutzträgern und zum Truppmann wird 2018 fortgesetzt kündigte der Kommandant an. Mit dabei waren die Frankenberger bei der großen Katastrophenschutzübung im Bahntunnel mit 600 Mitwirkenden.

Von einem gewaltigen Übungs- und Prüfungsprogramm des Nachwuchses sprach Jugendwart Roland Freiberger. Mit den Nairitzer Jugendlichen seien 15 Übungen abgehalten worden. Beim Jugendfeuerwehrtag in Ramlesreuth belegten sechs Jugendliche unter 25 Gruppen die Platze 21 und 22. Bei der Olympiade glänzten sie mit dem zweiten und vierten Platz sowie der Jugendflamme Stufe 3 und dem Wissenstest. Drei Anwärter haben an einem Erste-Hilfe-Kurs teilgenommen. Die Truppmannausbildung haben vier begonnen.

Auch der gesellige Teil kam nicht zu kurz. So ging es in die Lasertech-Arena nach Weiden und zum und Pizzaessen nach Kemnath. 2018 steht der Jugendfeuerwehrtag am 4. Mai in Emtmannsberg an. Geplant sind wieder die Abnahme der deutschen Leistungsspanne und im November der Wissenstest.

"Ihr seid eine tolle Truppe", betonte Bürgermeister Manfred Porsch. Er lobte die Zusammenarbeit zwischen Verein und Wehr. Die aktive Truppe sei Eckpfeiler für die Sicherheit im Ort. Er bescheinigte eine gute Ausbildung. Die Ortswehr habe aufgrund ihrer Ortskenntnisse eine unverzichtbare Bedeutung. Ebenso sei sie ein wichtiger Baustein in der überörtlichen Feuerwehrfamilie.

Kreisbrandmeister Karlheinz Sehnke unterstrich die Bedeutung der Tragkraftspritzenanhänger in unwegsamem Gelände. Er würdigte die Ausbildung, die sich auch an den örtlichen Kenntnissen orientiere. Die Inspektion habe einwandfreie Gerätschaften gezeigt. Kleine Wehren sollen generell mehr in die Stützpunktwehren eingebunden werden und mit ihr Übungen absolvieren, so sein Anliegen.

Hans Gräbner regte die Anschaffung eines Defibrillators für die Dorfbevölkerung am Feuerwehrgerätehaus an. Eine Abstimmung mit Nairitz soll hier erfolgen. In Angriff genommen werden soll das Thema Tagesausflug.
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