20.02.2018 - 20:00 Uhr
Speichersdorf

Neuwahlen bei der Feuerwehr Speichersdorf Den Anforderungen gewachsen

Die Feuerwehr Speichersdorf baut weiter - bis auf manche Neubesetzungen - auf einen bewährten Vorstand. Neuer zweiter Vorsitzender ist Andreas Dorsch, der Stefan Steininger ablöst.

Kassierin Daniela Schmidt, Vorsitzender Sebastian Koch, dessen Stellvertreter Andreas Dorsch (vorne von links) und Schriftführer Udo Zeitlmann (Sechster von links) bilden die engere Führungsriege der Speichersdorfer Feuerwehr. Lob und Glückwünsche erhielten sie von Kreisbrandinspektorin Kerstin Schmidt, Kreisbrandrat Hermann Schreck und Bürgermeister Manfred Porsch (von rechts). Bild: ak
von Arnold KochProfil

Sebastian Koch bestätigten rund 65 Mitglieder in der Jahreshauptversammlung im Gasthof Imhof als Vorsitzenden. Ihm steht Andreas Dorsch zur Seite. Kassiererin bleibt Daniela Schmidt, Schriftführer Udo Zeitlmann. Beisitzer sind künftig Tobias Krodel, Thomas Pfau, Adriana Streckenbach, Jörg Fichtner, Kassenprüfer Edmund Fichtner und Wilhelm Kreuzer. Die Wahlen leitete Bürgermeister Manfred Porsch.

Nach dem Totengedenken, besonders für Helmut Freiberger, gab Koch den Mitgliederstand mit 237 (im Vorjahr 238) an. Die Jugendfeuerwehr zeichnete im Juni für das Sonnwendfeuer verantwortlich. Zudem wirkte die Wehr beim Bürgerfest und Tag des Ehrenamtes Ende Juli mit. Die Einweihung des Um- und Anbaus des Gerätehauses folgte Mitte September. Der Verein beteiligte sich mit 13 100 Euro an der Maßnahme. Abordnungen besuchten Feste in Pirk, beim Patenverein Neustadt/Kulm, den Floriansgottesdienst sowie die Gerätehauseinweihung Lienlas und beteiligten sich am Volkstrauertag. Gratulationen überbrachten sie jeweils zwei Jubilaren und Hochzeitspaaren. Je eine Herren-, Senioren- und Jugendmannschaft startete beim Volkskegeln. Mit den Kirwa-Burschen trug die Wehr das Stammtisch- und Hallenturnier aus. Jeden Sonntag sind Aktive beim Volleyballspiel in der Sportarena dabei. Jeden vierten Samstag im Monat ist ab 19.30 Uhr ein Spieleabend im Gerätehaus.

Trotz der Großinvestition berichtete Kassiererin Daniela Schmidt von gesunden Finanzen. Die Revisoren Edmund Fichtner und Wilhelm Kreuzer lobten ihre Arbeit. Bürgermeister Porsch würdigte die rege Mitarbeit am gesellschaftlichen Leben. Mitglieder hätten drei Jahre lang für den Um- und Erweiterungsbau des Gerätehauses ihre Freizeit geopfert. Auch stellte Porsch klar, dass die Brandschützer durch die zusätzlich übernommenen Aufgaben und Gerätschaften keinesfalls überfordert seien. Er und der Gemeinderat seien stolz auf die Stützpunktfeuerwehr. Die Aktiven zeigten Gemeinschaftsgeist und Pflichtgefühl. "Sie sind der Garant für die Sicherheit unserer Bürger."

Kreisbrandrat Hermann Schreck bestätigte der Wehr vorbildliche Einsatzbereitschaft und hohe Leistungsfähigkeit. Unverständnis zeigte er für Äußerungen bei der Beschaffung eines Wechselladerfahrzeuges, die diese in Frage stellten und von Überforderung sprachen. "Eure Wehr ist so leistungsfähig wie kaum eine andere, sonst würden hier keine landeseigenen Einsatzgeräte stehen." Kreisbrandinspektorin Kerstin Schmidt dankte für die Unterstützung in allen Bereichen.

Aktive Nachwuchs-, Wichtel- und Frauengruppe

Vom Nachwuchs berichtete Volker Hammon. 16 Jugendliche träfen sich drei Mal im Monat zum Üben. Höhepunkte 2017 seien der 24-Stunden-Berufsfeuerwehrtag, Teilnahme am Zeltlager des Landkreises und am Jugendleistungsmarsch gewesen. Alle Standardübungen seien absolviert, das Johannisfeuer abgehalten und am Volkskegeln teilgenommen worden. Abgelegt haben die Jugendlichen die bayerische Jugendleistungsspange, Wissenstests sowie die Flamme I und II. Zurzeit besuchen fünf von ihnen den Truppmannlehrgang. Für die 23 Löschwichtel im Alter von 6 bis 12 Jahren war laut Betreuer Tobias Krodel jeden zweiten Samstag im Monat Treffpunkt. Dabei besuchten sie die Integrierte Leitstelle Bayreuth und Übungen. Schaumparty, Jugendolympiade in Unterlind und Nikolausfeier ergänzten das Jahresprogramm.

Aktivitäten der Frauengruppe waren laut Carola Dorsch eine Radtour zur Frankenberger Kirchweih, die Zubereitung von Speisen beim Bürgerfest, das Basteln von Adventskränzen und montags der Lauftreff. Kinderfasching und Heringsessen fanden bereits in den neuen Räumen statt. (ak)

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