Reisevereinigung Pegnitz startet mit 2500 Tauben in die Saison
Flieg, Vögelchen, flieg

272 Tauben schickten die sechs Züchter der Kirchenlaibacher Brieftaubenvereine "Grenzlandflieger" und "Pointstürmer" an den ersten Saisonstart ins unterfränkische Wertheim. Bild: hai
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Speichersdorf
19.05.2017
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Kirchenlaibach/Pegnitz. "Gut Flug" heißt es wieder für 2500 Brieftauben in der Reisevereinigung Pegnitz. Den Auftakt machte ein Start ab Wertheim. Die Mitglieder, die Speichersdorfer Züchter um Heinz Daschner sowie Heinz und Holger Kunert, freuen sich aber auch schon auf 2018. In der ersten Jahreswoche ist in Speichersdorf die große Prämierungsausstellung der besten und schönsten Tauben der Reisevereinigung geplant.

50 Mitglieder aus den Vereinen aus Immenreuth, Pressath, Thurndorf, Kirchenlaibach, Bindlach und Pegnitz gehören der Reisevereinigung Pegnitz an. An der Einsatzstelle Kunnert in Kirchenlaibach, gibt es zwei Clubs, die "Grenzlandflieger" und die "Pointstürmer". 272 Tiere von den sechs hiesigen Züchtern gehen auf die Reise. Laut Flugleiter Harald Held absolvieren die ein- und mehrjährigen Alttauben zwölf Preisflüge. Ab August gehen dann die Jungtauben auf die Reise. An fünf Wochenenden legen sie Strecken zwischen 80 bis 350 Kilometer zurück

100 Punkte erhalten die Vögel, die den ersten Platz bei einem Wettbewerb erreichen. Beste Taube der RV Pegnitz wird am Saisonende diejenige, die am meisten Preise und Punkte gesammelt hat. Bei jedem Flug kommt das erste Drittel der Reisetauben auf eine Preisliste. Entsprechend ihrer Schnelligkeit sammeln die Tiere weitere Punkte.

532 Kilometer lang ist die Distanz für die längsten Flüge des Jahres, die am 24. Juni und am 22. Juli jeweils im belgischen Chimay beginnen. 3000 Brieftauben passen in den Speziallaster, der sie zu den Auflassplätzen bringt. Der Flugleiter informiert sich über die Wetterlage vor Ort und bestimmt den Zeitpunkt der Starts am Auflassort. Bei Nebel, Regen, Sturm oder Gewitter bleibt der Kabinenexpress geschlossen. Die schnellsten Tauben errechnen sich über die Fluggeschwindigkeit in Metern pro Minute. Sie ergibt sich aus der Auflass- und der Ankunftszeit sowie der zurückgelegten Strecke. Über GPS-Koordinaten werden die unterschiedlichen Entfernungen der Taubenschläge vom Auflassort berücksichtigt. Ein elektronisches System stoppt die Zeit automatisch. RV-Meister wird der Züchter, der mit seinen Tieren die meisten Preise und Punkte sammelt.
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