15.05.2017 - 20:10 Uhr
SpeichersdorfOberpfalz

Rund 100 Teilnehmer beim ersten "Outdoor & Fire"-Nachmittag Zu Fuß, zu Rad und nicht zu wenige

Ein Riesenspaß ist der "Outdoor & Fire"-Nachmittag für die sechs bis zwölf Jahre alten Kinder. Denn ohne Eltern gehen sie mit Martina Dötsch und Ingo Sporbert auf Entdeckungsreise, schließlich gibt es für die Erwachsenen auch ein abwechslungsreiches Programm.

von Autor HAIProfil

Eingeteilt in eine Sternchen- und Blumengruppe, konnten die Mädchen und Buben im Wald Seilziehen, Eierlaufen und Ringwerfen. Das alles kombinierten die Verantwortlichen des Fichtelgebirgsvereins (FGV) mit einer Naturolympiade rund um die Tauritzmühle. Am Ende hatte die Sternchengruppe mit einem Punkt die Nase vorne. Aber es gab nur Sieger. Alle erhielten neben Gummibärchen eigens angefertigte FGV-Medaillen mit dem Siebenstern und dem Biber als Logo.

Wer seinem Körper Gutes tun wollte, war beim zweistündigen "Gesundheitswandern" mit Uli Anders richtig. Der Neusorger hatte in seine Übungen zur Muskelentspannung und zum richtigen Atmen sowie Informationen zum Stressabbau so manchen Witz eingebaut.

Die Hundeliebhaber stellten die größte Gruppe unter den rund 100 Teilnehmern. Mit Sabine Popp von der Immenreuther Hundeschule ging es beim "Wandern mit Hund" eineinhalb Stunden auf eine 6,5 Kilometer lange Route Richtung Kirchenpingartener Wasserwerk. Über 20 Hundebesitzer aus Creußen, Weidenberg, Warmensteinach, Mistelgau, Weiden und Thiersheim gingen mit. Vom Labrador über Landseer bis zum Australian Shepherd waren alle Rassen dabei. Als einzige Anregung gab Roland Bär fürs nächste Mal den Tipp, auf der Strecke Hundekottütchen zu deponieren.

Gut besetzt waren auch die beiden Mountainbike-Gruppen. Während es die eine etwas gemächlicher angehen lassen wollte, was sich witterungsbedingt als Trugschluss erwies, war die andere darauf aus, Gas zu geben. Beim "Mountainbike Flow" war die Gruppe mit Heiko Adelhardt über knapp 20 Kilometer überwiegend auf Wald- und Schotterwegen unterwegs. Von der 14-jährigen Lea Deubzer bis zum 64-jährigen Walter Kuhbandner waren alle Altersgruppen vertreten. Dadurch, dass es zuvor geregnet hatte, war die Tour technisch anspruchsvoller geworden, als zuvor gedacht. So manches nasse Wurzelgeflecht erforderte viel Geschick.

Beim "Mountainbike Trail" sei es so richtig anspruchsvoll geworden, berichtet Rainer Prischenk. Der Outdoor-Event-Macher hatte sich selbst an die Spitze der Gruppe gesetzt und seine neun Begleiter auf den Poppenberg hinauf gejagt. Mit Tobias Zimmermann, Adi Ertl und Markus Richtmann waren neben Bayreuthern, Weidenbergern und Plößberger auch Teilnehmer aus der Grenzgemeinde Mähring, die vom Event in Facebook gelesen hatten, angereist.

Zu einer Oberbibracher Mountainbike-Gruppe gehören Martin Schmidt und Conny Schweiger, die auf ihren Touren in bewirtschafteten FGV-Hütten einkehren. "Wir sind schon beim FGV-Preisschafkopf dabei", erzählt Schmidt, der vor kurzem der FGV-Ortsgruppe beigetreten ist. "Und auch diesen Event möchten wir unterstützen." Wie sehr es den beiden gefallen hat, untermauerte die Ankündigung Schweigers: "Nächstes Jahr kommen wir mit der ganzen Oberbibracher Mountainbike-Gruppe."

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