06.07.2017 - 20:10 Uhr
SpeichersdorfOberpfalz

Sigmund Popp feiert 80. Ein Viertel seines Lebens Mesner in Haidenaab

Haidenaab. Der Mesner der St.-Ursula-Kirche, Sigmund Popp (vorne, Mitte), ist 80. Er ist bekannt als ein hilfsbereiter und gutmütiger Mensch, aber auch dafür, nicht damit hinterm Berg zu halten, wenn er etwas als unsachgemäß oder ungerecht empfindet. Am 2. Juli 1937 kam er in Haidenaab als Ältester von zwei Söhnen des Schusterehepaars Johann und Margarethe Popp zur Welt. Dort ging er acht Jahre zur Schule. Es folgten 1951 eine Lehre als Elektromechaniker bei der Firma Baumüller in Marktredwitz und 1961 der Wechsel zu Siemens nach Kemnath. Dort war er bis zum Ruhestand 1994 beschäftigt. Da sein Vater nicht aus dem Krieg zurückgekehrt war, musste die Mutter die Jungs alleine aufziehen. 1957/58 gehörte Popp zum ersten Jahrgang, der in die 1955 gegründete Bundeswehr eingezogen wurde. Am 1. März 1957 trat er in Weiden den damals zwölfmonatigen Dienst an. Bemerkenswert ist auch der Anfang des gemeinsamen Lebenswegs mit seiner Frau Rita (links neben dem Jubilar). Die Veigl-Tochter wohnte gleich um die Ecke. Gemeinsam gingen sie acht Jahre in die gleiche Klasse. Sieben Jahre fuhren sie mit dem gleichen Zug zur Arbeit bei der Firma Baumüller - "ohne auch nur zehn Wörter miteinander zu reden", erzählt sie. Bis zum Kirwatanz in Göppmannsbühl, wo Popp sie zum Tanz aufforderte. Am 9. Juni 1962 gaben sie sich in der St.-Ursula-Kirche vor Pfarrer Michael Nickl das Ja-Wort. 1967/1968 errichteten sie in Haidenaab ihr Eigenheim. Hier wurden die Kinder Petra und Markus geboren. Sie gehörten ebenfalls zu den Gratulanten wie die Enkel Stefan, Michaela, Luisa und Max sowie Urenkelin Emily. Pfarrer Reinhard Forster und Pater Thomas reisten aus Kirchenpingarten zum Gratulieren an. Denn seit 1. Februar 1996 versieht Popp seinen Mesnerdienst in der Filialkirche Sankt Ursula. Diesen hatte er von Schwiegervater Alois Veigl übernommen. Der Marienverehrer und Wallfahrer war zwölf Mal in Lourdes und einmal in Fatima. Jährlich geht es mit dem Wallfahrtszug nach Altötting und von Kulmain nach Fuchsmühl. Seit seinem Ruhestand ist er "hauptberuflich" Imker. So gehörten die Kemnather Bienenzüchter um Andreas Schultes ebenso zur Gratulantenschar wie die Feuerwehr um Dieter Popp, der VdK um Margit Kaiser, die Siemens-Rentner und Bürgermeister Manfred Porsch. Bild: hai

von Autor HAIProfil

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