12.03.2018 - 17:52 Uhr
Speichersdorf

Soldaten- und Kameradschaftsverein Kirchenlaibach ehrt Mitglieder für Treue, Engagement und ... Mit Aufzeichnungen überhäuft

Kirchenlaibach. Mit Auszeichnungen dankte der Soldaten- und Kameradschaftsverein seinen Aktivposten für ihr Engagement. Für seine Reservistenarbeit und Mittlerschaft zwischen Bundeswehr und Bevölkerung erhielt Thomas Semba das Reservistentätigkeitsabzeichen in Gold. Für jahrzehntelange Vorstandarbeit nahmen Heribert Ziegler und Semba die vierthöchste Auszeichnung des Bayerischen Soldatenbundes (BSB), das große Verdienstkreuz in Gold, entgegen.

Mit Heribert Ziegler, Thomas Semba, Martin Schwarzbeck, Dieter Wischniowsky, Franz Zetlmeisl, Klaus Stief, Erhard Krügel, Oliver Hösl, Harald Zimmermann und Manfred Kopp (von links) ehrte der Kameradschaftsverein verdiente und treue Mitglieder sowie die besten Sportschützen. Bild: hai
von Autor HAIProfil

"Die Auszeichnung ist mehr als verdient", meinte Vorsitzender Marcus Köppel in seiner Laudatio. Semba betonte, dass diese Stufe nur mit treuen Wegbegleitern wie Richard König und Franz Zetlmeisl zu erwirken sei. Er selbst widmete die Auszeichnung seiner Frau Michaela, die ihm den Rücken freihalte, sowie seinem Vater und Ehrenvorsitzendem Heinz Semba. BSB-Ehrenkreuze erhielten für besondere Verdienste Martin Schwarzbeck und Klaus Stief, die Ehrenmedaille des Vorstandes in Silber Erhard Krügel und Dieter Wischniowsky. Auch würdigte der Verein Georg Hösl für 50 Jahre Treue. Ein Geschenkkorb für seine Vorstandstätigkeit gab es für Franz Zetlmeisl.

Medaillen und Urkunden waren zudem für die Sportschützen: Luftgewehr: 1. Platz: Harald Zimmermann (182 Ringe), 2. Manfred Kopp (179), 3. Klaus Stief (177), Wurst: Heribert Ziegler. KK-Pistole 1. Lars Lutschinger (258), 2. Franz Zetlmeisl (243), 3. Oliver Hösl (225), Wurst: Klaus Stief.

Zu den wichtigsten Vereinsereignissen 2017 zählte die Gestaltung der Gedenkfeier am Volkstrauertag mit Fahnenabordnung und Fackelzug. Dabei bezog Köppel deutlich Stellung gegen vereinzelte Kritik an der Einladung von Bundestagsabgeordneten zur Gedenkfeier. So war geäußert worden, dass die Kameradschaft aufpassen müsse, dass sie den Volkstrauertag nicht zu einer politischen Veranstaltung mache. "Für mich ist der Volkstrauertag eine zutiefst politische Veranstaltung, die von der Gemeinde organisiert wird und auf der zuvorderst der Bürgermeister spricht." Denn an diesem Tag würden alle die, die politische Entscheidungen treffen, daran erinnert, welche Konsequenz ihr Handeln haben könne. "Die politische Botschaft des Volkstrauertages ist klar, deutlich und parteiübergreifend: Nie wieder! Nie wieder Krieg! Nie wieder Tote!" Diese Botschaft müsse sich jeder Politiker zurufen lassen - nicht nur am Volkstrauertag. "An diesem jedoch ist sie am lautesten, da es die einzige Botschaft ist, die nicht von anderen Rufen überdeckt wird."

Wie sehr die Botschaft noch aktuell sei, so Köppel, habe sich durch eine Begebenheit bei der Kranzniederlegung der Gedenkfeier gezeigt, die Betroffenheit auslöste. Just in diesem Moment hatte ein "Unverbesserlicher, ein Unbelehrbarer, aber ein Feigling sich erdreistet, im Schutz der Dunkelheit und hinter einer Hausecke eine Parole zu rufen, wegen der der Verein Anzeige gegen unbekannt wegen Volksverhetzung gestellt habe. Das Ermittlungsverfahren sei aber eingestellt worden.

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