Cellokonzert mit Christoph Heinlein am Samstag in der Speinsharter Wieskapelle - Bach, Reger ...
Musikalische Reflexion mit vier Saiten

Mit selten gespielter Literatur für Violoncello gastiert Christoph Heinlein am Sonntag in der Speinsharter Wieskapelle. Bild: hfz
Lokales
Speinshart
05.09.2014
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Zu einem Cello-Recital lädt die Internationale Begegnungsstätte Kloster Speinshart am Samstag, 6. September, in der Wieskapelle ein. Zu Gast ist Cellist Christoph Heinlein. Er bringt Werke von drei Komponisten verschiedener Zeiten zur Aufführung: Johann Sebastian Bach, Max Reger und Hartwig Kuckuck. Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Vom großen barocken Komponisten Johann Sebastian Bach spielt er die "Cellosuite in d-Moll". Das Stück entstand um das Jahr 1720. Von Hartwig Kuckuck stehen mit seinem "R.E. quiem" musikalische Reflexionen über Leben und Sterben aus dem Jahr 2011 an. Neben diesem zeitgenössischen Komponisten wird Heinlein von Max Reger die zweite Solosonate von 1914 interpretieren.

Durch das Programm wird sich wie ein roter Faden die Tonart d-moll ziehen. Charles Masson beschreibt diese Tonart folgendermaßen: "Aus unerfindlichem Grund ist die Schwermut mit Freude durchmischt." Gerade diese Janusköpfigkeit durchdringt das gesamte menschliche Leben und diente den Komponisten als Inspirationsquelle ihrer Werke.

Christoph Heinlein erhielt seine musikalische Ausbildung bei Annemarie Dengler-Speermann an der Hochschule für Musik Würzburg. Weitere Impulse gaben Meisterkurse bei Cellisten wie Bernad Greenhouse oder Pieter Wispelwey. In seinen Konzerten widmet er sich vorwiegend selten gespielter Literatur für Violoncello solo und bringt diese dem Publikum nicht nur musikalisch näher, sondern erläutert diese auch unterhaltsam. Einlass zum Konzert ist ab 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird am Ende des Konzertes gebeten.
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