27.11.2013 - 00:00 Uhr
SpeinshartOberpfalz

Hobbykünstler präsentieren riesige Auswahl - Auch kulinarische Köstlichkeiten Handwerk zieht magisch an

Zeit zum Träumen und Genießen, gute Freunde in der Nähe, Glücksmomente, Frieden in uns und um uns herum. Diese Kalender-Wünsche in einem der 27 Stände des Hobby-Künstlermarktes waren in Münchsreuth allgegenwärtig.

von Robert DotzauerProfil

Ein weiterer Spruch umschrieb trefflich einen Markt der schönen Dinge, der an Oberpfälzer Einfallsreichtum kaum zu toppen war, mit den Worten: "Es braucht keinen Reichtum, nur Fantasie, um aus jedem Tag ein Kunstwerk zu machen." Diese alltäglichen "Kunstwerke" wurden in Münchsreuth ergänzt durch Inspiration und das Geschick, den Besuchern das jeweils Passende vor allem für den weihnachtlichen Gabentisch zu präsentieren.

Kulinarische Feinkost

Der Zuspruch für den Markt der Hobbykünstler war auch bei seiner dritten Auflage sensationell. Die Menschenmassen schoben sich durch das kleine Dorf. Schlange stehen hieß es vor und im historischen Hirthaus, vor Scheunen, Nebengebäuden und Garagen. Jeder Quadratmeter Ausstellungsfläche wurde gebraucht, um Kostbares, Nützliches und Leckeres den Besuchern näher zu bringen. Der Einfallsreichtum der Laien kannte mit Blick auf adventliche oder vorweihnachtliche Geschenkideen und selbstverständlich auch auf die kulinarische Feinkost keine Grenzen.
Fast unüberschaubar war das Angebot an kleinen Kunstwerken und praktischen Dingen. Gestricktes und Gehäkeltes für die kalte Jahreszeit, Holzkrippen und Figuren, Weihnachtskalender und Filzarbeiten, Fimo- und Glasschmuck oder Kunsthandwerkliches aus Blech und Edelstahl, Gartenaccessoires, weihnachtliche Gestecke und Türkränze, die Auswahl war riesengroß. "Alles ist selbst gemacht. Das macht diesen Markt besonders interessant", bemerkte Josef Höllerl.

Der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Speinshart gehörte mit den Hirthausfreunden zu den einfallsreichen Organisatoren. Und Josef Höllerl strahlte mit der Novembersonne um die Wette. "Das ist ein wunderbarer Tag für die Besucher und alle, die sich so viel Mühe gemacht haben."

Auch an die Kinder wurde gedacht. Sie durften unter fachlicher Anleitung filzen und malen. Fruchtige Marmeladen und Liköre zeugten von der Experimentierfreudigkeit mancher Aussteller, und die Verbundenheit der Veranstalter zur Mutter Natur spiegelte sich in Stationen zum Probieren und Genießen wider.

Frisch und deftig

Doch nicht nur von der Handwerkskunst war ein dankbares Publikum angetan. Die Hirthausfreunde und der OGV verwöhnten ihre Gäste mit besonderen Schmankerln. Ein warmes Kücherl, frisch aus dem heißen Butterschmalz kommend, einfach köstlich. Deftig die Hirthaussuppe. "Die musst du einfach probieren, die wärmt von innen", empfahl OGV-Vorsitzender Josef Höllerl jedem Kostgänger. Zudem servierten die Gartler und Münchsreuther Kaffee und Kuchen aus der eigenen "Konditorei", Bratwürste, Lebkuchen und Glühwein.

Romantische Gitarrenklänge erfüllten schließlich das Ausstellungsgelände. Rainer Meyer war es vorbehalten, als Nachtwächter einen Künstlermarkt mit besonderem Flair am frühen Abend offiziell zu beenden. Einige Aussteller wollen ihre Erlöse sozialen Zwecken zur Verfügung stellen.

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