27.02.2018 - 20:00 Uhr
Speinshart

Bürgerversammlung: Ausblick von Albert Nickl enthält zahlreiche Vorhaben - Dank an ... Bach und Bauschutt, Scheunen und Straßen

Nach der imponierenden kommunalen Entwicklungsbilanz (wir berichteten) warf Bürgermeister Albert Nickl in der Bürgerversammlung einen Blick in die Zukunft. "Stillstand ist Rückschritt", betonte er dabei.

von Robert DotzauerProfil

Bei seinem Ausblick bediente er sich einer Demonstration in Bildern. Nickl begann seinen Streifzug durch die Ortsteile mit Informationen zur Absicht der Hirthausfreunde Münchsreuth, eine Gemeinschaftshalle zu errichten. In Stichworten verwies er auf Überlegungen, in Speinshart die Scheunenanlage zwischen dem künftigen Haus der Dorfkultur und dem Friedhof zu sanieren, berichtete über die Bemühungen des Wasserwirtschaftsamts, im Bereich Tremmersdorf die Creußen zu entlanden, und warnte vor weiteren Ablagerungen auf der ehemaligen Bauschutt-Deponie der Gemeinde. "Die Rekultivierung wird uns noch große Sorgen bereiten", prophezeite der Bürgermeister.

Als weitere Schwerpunkte künftiger Gemeindepolitik nannte er für Tremmersdorf die Erneuerung des Geländers entlang der Staatsstraße und die Erweiterung des Friedhofes, einen Fahrbahnteiler in Speinshart zwischen Klosterhof und Motyka-Siedlung sowie die Realisierung des Themenwegs als Wallfahrtsweg zum Barbaraberg. Auch eine Straßenbeleuchtung zwischen dem neuen Parkplatz und dem Klosterhof, den Ausbau der Staatsstraße zwischen Speinshart und Dobertshof sowie die Fortführung des Radweges in Richtung Neustadt am Kulm hat die Kommune im Blick.

Daneben seien punktuelle Straßensanierungen ein Gebot der Stunde, erklärte Nickl. Als Beispiel für die Notwendigkeit nannte er die innerörtliche Straße in Tremmersdorf entlang der Creußen. Zur schrittweisen Schadensbehebung kündigte er eine Prioritätenliste an.

Den Schlussakkord bildete der Blick auf eine lebendige Gemeinde. Speinsharttage, Klosternächte, Musiksommer, Priesterweihe, Primizen, Feste, Vereinsveranstaltungen: Das Klosterdorf leuchtet in vielen Facetten. Für dieses Wirken zu danken, war dem Bürgermeister ein besonderes Anliegen. So galt sein "Vergelt's Gott" einer starken "Mitmachgeneration" - von der Vereinswelt bis zur Welt des Glaubens, vom Personal des Kindergartens bis zum Gemeinderat und zur Verwaltungsgemeinschaft.

In der Diskussion gab es nur zwei Wortbeiträge. Max Wagner verwies auf den miserablen Zustand der Gemeindeverbindungsstraße in Richtung Scheckenhof und empfahl einen umgehenden Ausbau. Zur Finanzierung könnten auch die üppigen Einnahmen aus dem Solarpark herangezogen werden, fand der Barbaraberger. Albert Nickl sah die Sanierung als interkommunales Projekt mit der Nachbargemeinde Neustadt am Kulm. Für Max Wagner eine zähe Angelegenheit: "Wer auf Neustadt wartet, der wartet noch in zehn Jahren."

Wolfgang Mayer beanstandete das nicht rollstuhlgerechte Pflaster vor der Wieskapelle. Der Bürgermeister versprach im Zuge der Sanierung des Nachbargebäudes eine Verbesserung der Platzverhältnisse.

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