Jahresbilanz ein Loblied
Speinsharter Wohlfühlklima

Albert Nickl (Zweiter von rechts) fehlt daheim häufig. Einen Blumenstrauß übergab sein Stellvertreter Roland Hörl (Dritter von links) an Gattin Elisabeth Nickl (Vierte von links). Blumen gab es auch für Emmi Gradl (Zweite von links), Ehegattin des Ex-Bauhofmitarbeiters Josef Gradl (links), den der Gemeinderat verabschiedete. Neu im Bauhofteam ist Johann Meyer (Fünfter von links). Den Kindergarten verstärkt Anna-Lena Herr. (rechts). Bild: do
Politik
Speinshart
19.12.2016
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Bürgermeister Albert Nickl nutzte die Weihnachtsfeier der Gemeinde, um von einem guten Jahr für Speinshart zu sprechen. "Wir sind ein wunderbarer Ort der Begegnung", sagte er.

"Ein großer Leuchtturm der Region": Nickls Loblied auf die Gemeinde wurde im Klostergasthof mit Beifall quittiert. Besonders die Prämonstratenser-Abtei und die Internationale Begegnungsstätte verleihen dem Ort eine Sonderstellung. Nickl freute sich über den Besuch von Prior Pater Benedikt und Provisor Pater Andreas.

Die Jahresbilanz nach dem "Abendmahl" erinnerte an viele markante Ereignisse. Breitbandversorgung, Radweg-Lückenschluss zwischen Speinshart und Oberbibrach, Sanierung der Panoramastraße, Ausbau der Ortsdurchfahrt in Münchsreuth, Parkplatzbau südlich des Klosters oder Umrüstung der Straßenbeleuchtung, ja, Speinshart leuchtet heller. Mit der Kommune strahlt auch die Feuerwehr. Die Tremmersdorfer erhalten bis zum Feuerwehrfest an Pfingsten 2017 ein neues Löschfahrzeug. Und auch für Häuslebauer bestehen gute Aussichten. Künftige Baugebiete in Tremmersdorf und Zettlitz geben jungen Leuten die Chance, in der Gemeinde ihr persönliches Glück zu finden.

Neue Pläne

Als Schwerpunkte nannte der Bürgermeister beim Ausblick die künftigen Großbaustellen Volksschule, Klosterhof 23 und den Bau eines Kinderspielplatzes. "Wir bleiben in Bewegung und wir sind auf Draht", versicherte der Bürgermeister. In einer Gemeinde, in der ständig etwas los sei, nannte Nickl als besonders wertvolle Faktoren die intakte Gemeinschaft und ein Klima der Verbundenheit und Hilfsbereitschaft. "Diese Solidarität tut der ganzen Gemeinde gut", betonte Nickl und bereichere das herzliche Zusammenleben.

Kloster und Klosterkirche sind der größte Gemeindeschatz. Albert Nickl sprach mit Blick auf den Abschluss der Bauarbeiten von einem "Jahrhundert-Glücksfall". Der Bürgermeister würdigte die Förderung der Investitionsmaßnahmen durch viele Institutionen, verwies auf den nicht unerheblichen Anteil der Gemeinde und dankte den Chorherren, der Internationalen Begegnungsstätte und dem Förderverein.

Eine Dankeswelle ergoss sich über Gemeindebürger und Mitarbeiter. Dem Kita-Team um Waltraud Wagner bescheinigte der Bürgermeister höchstes Engagement, die Bauhofarbeiter seien zuverlässige und perfekte Allrounder. Auch die geringfügig Beschäftigten seien mit Herz dabei, betonte Nickl. Dank zollte der Bürgermeister ferner dem Wasserzweckverband mit Vorsitzendem Josef Wiesend und dem Gemeinderat. "In Speinshart bewegt sich viel, weil das Gremium an einem Strang zieht". Auch 2016 seien fast alle Weichenstellungen einstimmig erfolgt, bilanzierte der Rathauschef. Als "1000-Prozentigen" hob Nickl seinen Stellvertreter heraus. Roland Hörl habe Gespür für Gemeinde und Bürger. Diese Einstellung bescheinigte der Bürgermeister auch den Fraktionssprechern Roland Lins, Holger Götz und Hans Mayer.

Gute Tradition ist die Verabschiedung von Beschäftigten und die Vorstellung neuer Mitarbeiter. Nach knapp 26 Jahren verlässt Josef Gradl das Gemeindeschiff. "Für uns ein Wermutstropfen", bekannte der Bürgermeister. Die Laudatio des Bürgermeisters für den bei allen Bürgern geschätzten "Langerbauern Sepp" fasste Nickl in die Worte: "Du warst der ideale Bauhofmann - zuverlässig, gewissenhaft, mit handwerklichem Geschick, immer da und Tag und Nacht auf Draht." Der Bürgermeister würdigte zudem die 24 Jahre währende Tätigkeit Gradls als Gemeinderat. Blumen für Ehefrau Emmi ergänzten das kleine Abschiedsgeschenk. Nachfolger im Bauhof ist Johann Meyer. Als neue Mitarbeiterin für die Kindertagesstätte stellte Nickl Anna-Lena Herr vor.

"Dank an den Chef"

Mit einem "Dank an den Chef" endete der offizielle Teil. Stellvertreter Roland Hörl nannte die Leistung Albert Nickls "einen Wahnsinn". Der Bürgermeister verrichte einen 24-Stunden-Job. Das stelle er immer wieder bei nächtlichen Anrufen bis hinein ins Morgengrauen fest, verriet Hörl schmunzelnd . Trotz der Speinsharter Brandrodung durch die Altneihauser Feierwehrkapelln könne er seinem Chef bescheinigen: "Alles was er anpackt, es kommt immer was Gutes heraus". Als jüngstes Beispiel nannte er den Rekordzuschuss von 90 Prozent für die Sanierung der Panoramastraße. Ein gutes Wasserl für einen gesunden Körper und Blumen für Bürgermeister-Gattin Elisabeth ergänzten das Lob.
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