26.02.2018 - 20:00 Uhr
Speinshart

Forstbetriebsgemeinschaft: Geschäftsführer als "Notlösung" auch Vorsitzender Zwei Ämter in Personalunion

Eschenbach/Speinshart. "Wir haben einen totalen Umbruch." Mit dieser kurzen Aussage kommentierte Reinhard Wiesent die Neuwahlen bei der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Eschenbach. Der Geschäftsführer blieb jedoch Galionsfigur und Repräsentant der FBG.

Reinhard Wiesent (Mitte), Geschäftsführer und künftig auch Vorsitzender der Forstbetriebsgemeinschaft Eschenbach, wird in seinem neuen Amt von zwei Stellvertretern unterstützt: vom bisherigen Vorsitzenden Markus Heining (links) und von Manfred Schmid. Bild: rn
von Walther HermannProfil

Nahezu 100 der 749 Mitglieder wählten bei der Jahreshauptversammlung im Gemeindezentrum Speinshart einen neuen Vorstand. Unabhängig voneinander hatten alle bisherigen Mandatsträger aus privaten oder beruflichen Grünen auf eine erneute Kandidatur verzichtet. Dies hatten sie bereits in der Versammlung 2017 bekannt gegeben. Der amtierende Vorsitzende Markus Heining wünschte daher Moritz Neumann, der als Repräsentant des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten die Neuwahlen leitete, eine "glückliche Hand". Da sich auch auf seine wiederholte Frage nach Kandidatenvorschlägen keine Hand regte, schlug er eine "Notlösung" vor. Diese war nach einjähriger vergeblicher Suche im Vorfeld bei der Obmännerversammlung vereinbart worden.

Mit jeweils einer Enthaltung wählten die Mitglieder somit Reinhard Wiesent in Personalunion zum geschäftsführenden Vorsitzenden, seinen Vorgänger Markus Heining zum ersten und Manfred Schmid aus Schlammersdorf zum neuen zweiten Stellvertreter. Gerd Fuchs aus Altendorf übernimmt von Jürgen Schupfner die "Erledigung des Schriftverkehrs". Die Nachfolge der Kassenprüfer Wolfgang Köppel und Konrad Nickl treten Hermann Ott aus Haselbrunn und Oswald Weidner aus Schlammersdorf an.

Vor dem von Geschäftsführer Reinhard Wiesent vorgestellten Haushaltsvorschlag 2017/2018, der einstimmig angenommen wurde, hatte Konrad Nickl letztmalig den Kassenprüfungsbericht vorgetragen, der keine Beanstandungen und Mängel enthielt.

Bilanz und Gewinn-Verlust-Rechnung erläuterte Hubert Irlbacher. Die Bilanzsumme belief sich danach auf 633 488 Euro, der Jahresüberschuss auf circa 37 000 Euro. Die Erlöse im Holzhandel betrugen 979 000 Euro.

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