04.03.2018 - 20:00 Uhr
Speinshart

Frauen richten bei Weltgebetstag Blick auf Surinam Gottes wunderbare Schöpfung bewahren

Es war eine große Demonstration der Nächstenliebe: Circa 120 Frauen versammelten sich am Freitagabend mit Pfarrer Adrian Kugler in der Klosterkirche, um den Weltgebetstag der Frauen zu begehen. Auf der ganzen Erde beteten und sangen Frauen gleichzeitig das Gleiche - in diesem Jahr mit Blick auf Surinam.

Beim Weltgebetstag der Frauen war der Blick auf Surinam gerichtet. In der Klosterkirche Speinshart schmückte ein buntes Arrangement aus Tüchern und Früchten des Partnerlandes die Stufen zum Altarraum, als eine Gruppe von Frauen in ökumenischer Eintracht die zirka 120 Teilnehmerinnen aus fünf Pfarreien und Kirchengemeinden in das Thema des Abends einführte. Bild: do
von Robert DotzauerProfil

In ökumenischer Eintracht demonstrierten Gruppen aus den Pfarreien und Kirchengemeinden Burkhardsreuth, Neustadt am Kulm, Schlammersdorf, Speinshart und der Expositur Oberbibrach für die Menschen in dem südamerikanischen Land, denen die Gefahr droht, ihr exotisches Paradies zu verlieren. "Gottes Schöpfung ist sehr gut", lautete deshalb der Leitgedanke.

Umweltzerstörung stoppen

Er forderte dazu auf, die wunderbare Schöpfung rund um den Globus zu bewahren und speziell in Surinam den Umweltzerstörungen Einhalt zu gebieten. "Gott gab uns Atem, damit wir leben. Er gab uns Augen, dass wir uns sehn, und Gott hat uns diese Erde gegeben, dass wir auf ihr die Zeit bestehn", hieß es schon im Willkommensgruß von Elisabeth Nickl (Speinshart) und Käthe Pühl (Neustadt am Kulm).

Nachhaltige Lebensweise

In der folgenden Liturgie wechselten sich Gebete, Texte und Lieder ab. Zentrales Thema war stets der Ruf nach Umweltschutz und einer nachhaltigen Lebensweise. Immer wieder richtete sich der Blick auf Surinam in seiner Vielfalt, auf die Menschen und auf die Natur des Landes. Das Schlussgebet enthielt einen Appell an Regierungen, Kirchen und Familien, die Erde für zukünftige Generationen zu schützen. Gleichzeitig wurden in einer Multimedia-Schau Bilder gezeigt, die die Vielfalt in dem südamerikanischen Staat deutlich machten.

Diese kam auch auf den Stufen zum Altarraum zum Ausdruck. Den unverfälschten Reichtum an Mensch und Natur demonstrierten die Frauen mit einem farbenfrohen Arrangement aus Tüchern und Früchten. Musikalisch begleitete der Chor "Cantemus" den Weltgebetstag, der mit einer Begegnung im Kreuzgang endete.

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