30.12.2016 - 02:00 Uhr
SpeinshartOberpfalz

Klosterpfarrei Speinshart baut Papierkrippe langsam auf Advent wirkt nach

"König Adventus lebte schon seit vielen Jahren froh und glücklich in seinem Königreich Adventinien. Er liebte es, mit seiner Krone auf dem Kopf durch sein Schloss zu stolzieren und sich bewundern zu lassen. Doch als die Adventszeit anbrach, hatte der König eigene Wünsche und verrückte Ideen." So beginnt die Erzählung von König Adventus und der verlorenen Weihnachtsgeschichte. Die Erzählung nahm sich die Pfarreien-Gemeinschaft Speinshart zum Vorbild, sich auf Weihnachten vorzubereiten.

von Robert DotzauerProfil

Jede Woche wurde ein Teil der Weihnachtsgeschichte neu entdeckt. "Adventsweg" hieß die Aktion. In der Klosterkirche fügte das Familiengottesdienst-Team jede Woche vor dem Marienaltar Teile einer Papierkrippe zusammen. Mit Blick auf die aktuelle Papierkrippen-Ausstellung im Oberen Konventgang der Abtei kamen am ersten Advent Ochs und Esel, am zweiten Advent die Hirten und Schafe, am dritten Advent Maria und Josef und am vierten Advent die Engel hinzu. Krönender Höhepunkt des Puzzles war am Heiligen Abend das Christkind. Pfarrer Adrian Kugler und Pfarrsekretärin Gisela Dötsch organisierten das "Krippenspiel".

Die Geschichte geht weiter. Nach den Ereignissen um die Weihnachtsgeschichte wird es nachdenklich. Adventus fragt sich, ob er König bleiben soll. Wenn das, was wirklich wichtig war, in einem verfallenen Stall zu finden ist, warum sollte er sich mit dem Regieren beschäftigen? Es beginnt die zweite Weihnachtsgeschichte. In der kommt auch das Jesuskind vor. Konkurrenz bekommt Adventus von den Heiligen drei Königen. Das künstlerische Krippenbild aus Papier wird deshalb auch bis nach Dreikönig zu betrachten sein.

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