Spieldorf: Jugendcamp legt in zwei Wochen los
Start für "Kinderland"

Die ersten Bauarbeiten für das Projekt "Kinderland" zwischen Volksschule, Kindergarten und Gemeindezentrum sind erfolgt, der Schotter für die künftigen Erschließungswege ist eingebaut. In knapp 14 Tagen werden die Teilnehmer an einem Internationalen Jugendcamp zum Aufbau der Geräte anrücken. Bild: do
Vermischtes
Speinshart
04.07.2017
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Die ersten Schritte zum "Speinsharter Kinderland" sind gemacht. Vor einigen Tagen begannen die Bauarbeiten mit der Grob-Planie und dem Schottereinbau im Bereich der künftigen Erschließungswege. In knapp 14 Tagen wird es dann mit voller Kraft ans Werk geben, wenn bei einem Internationalen Jugendcamp junge Leute aus der ganzen Welt mit dem Bau des Spielgeländes beginnen.

Die Spielgeräte seien bestellt und auch ein Appell an die Eltern, sich als freiwillige Helfer einzubringen, "ist schon draußen", verkündete Bürgermeister Albert Nickl in der Sitzung des Gemeinderats (siehe Artikel unten). Er baut auf eine große Helferschar, da das neue Spielgelände ein Freizeitparadies für Schule, Kindergarten und den Nachwuchs aus der gesamten Gemeinde werden soll. Schon jetzt schwärmt Nickl von einer einmaligen Spiellandschaft, in die auch das beliebte Soccer- und das bestehende Beachvolleyball-Feld integriert werden.

Zugleich betonte Nickl, die Spielplätze in den Ortsteilen nicht vernachlässigen zu werden. In Zettlitz, Haselbrunn, Tremmersdorf und Münchsreuth gebe es gute Ansätze, erklärte er. Auch dort sei Selbsthilfe Trumpf. Der Bürgermeister versprach dabei die Kostenübernahme für neue Spielgeräte. Ein Spieldorf in der geplanten Größenordnung sei allerdings nur einmal möglich, machte er deutlich.

Gleichzeitig würdigte er die Beteiligung der Teilnehmergemeinschaft an dem Projekt. Nur die kräftige Mitfinanzierung aus Mitteln der Dorferneuerung ermögliche die Realisierung. Als Kostenrahmen nannte Nickl einen Betrag von 124 000 Euro, der zu einem Drittel von der Gemeinde und zu zwei Drittel von der Dorferneuerung zu tragen sei. Eigenleistungen seien darin nicht berücksichtigt. Deshalb hofft der Bürgermeister auf Kosteneinsparungen. Die fällige Vereinbarung mit der Teilnehmergemeinschaft billigte der Gemeinderat einstimmig.
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