24.08.2017 - 14:54 Uhr
SpeinshartOberpfalz

Zwischenbericht über Baufortschritte an Großbaustellen der Gemeinde Schulunterricht im Sitzungssaal

Ein Zwischenbericht des Bürgermeisters über die Baufortschritte an den Großbaustellen der Gemeinde leitete die jüngste Gemeinderatssitzung ein. Albert Nickl richtete zunächst den Blick auf die Schulhaussanierung.

Die Erweiterung und Sanierung der Grundschule hat absolute Priorität, muss doch wenigstens ein Teil der Räume zum Schuljahresbeginn im September wieder nutzbar sein. Eine Klasse darf sich vorübergehend als Gemeinderat fühlen: Der Sitzungssaal des Gremiums dient voraussichtlich für ein halbes Jahr als Klassenzimmer. Bild: do
von Robert DotzauerProfil

"Wir liegen im Bauzeitenplan", verkündete der Bürgermeister und berichtete im Detail über Bauarbeiten zu einzelnen Gewerken. Die gute Nachricht: Zum Schuljahresbeginn werde ein Teil der Räume wieder nutzbar sein. In der Sanierungsphase des Altbaues bis etwa Januar 2018 werde der Sitzungsraum des Gemeindezentrums als Klassenzimmer dienen, gab der Bürgermeister bekannt. Auch mit der Kostenentwicklung ist Nickl zufrieden. "Wir liegen im veranschlagten Kostenrahmen." Gute Arbeit bescheinigte er den beauftragten Firmen.

Viel Eigenleistung

Mit Blick auf die Baustelle "Anwesen 23" bemerkte der Bürgermeister: "Es ist schon eine Menge Arbeit für Gottes Lohn geschehen". Damit bezog sich Nickl auf die wiederholten Arbeitseinsätze von Mitgliedern des Gemeinderates und engagierter Speinsharter Bürger. Ziel der Gemeinde sei es, mit Eigenleistungen einen Arbeitskostenwert von circa 30 000 Euro als Bestandteil der Finanzierung zu erbringen. Nickl rechnet mit einem Abschluss der Dachsanierung bis zum Wintereinbruch. Geringe Mehrkosten erwartet er bei der Sanierung des Nebengebäudes wegen Brandschutzauflagen. Dennoch sprenge das Projekt nicht den Kostenrahmen, versicherte der Bürgermeister. Klar sei nun auch, die Tordurchfahrt nach dem Erwerb durch die Gemeinde mit zu sanieren.

Elf neue Bauplätze bis 2018

Die Erschließung des neuen Baugebietes "Brandhut" in Zettlitz soll im September 2017 beginnen. Die Auftragsvergabe kündigte der Sitzungsleiter für die nächste Gemeinderatssitzung an. Mit der Fertigstellung rechnet Nickl bis Mitte 2018. Dann stehen Bauwilligen elf gemeindeeigene Bauplätze zur Verfügung. Erste Baugenehmigungen wurden schon erteilt.

Zur Höhe des Bauplatzpreises wollte sich Nickl noch nicht äußern. Abzuwarten bleibe das Ausschreibungsergebnis zur Erschließung des Baugeländes. Im Rahmen der Baugebietserschließung in Zettlitz soll auch der Fahrbahnteiler der Staatsstraße in Tremmersdorf errichtet werden. Beide Projekte gehören zu einem Maßnahmenpaket, bemerkte Nickl.

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