06.08.2020 - 14:19 Uhr
Sport

1. FC Nürnberg will bei Zugängen „flexibel“ sein

Nürnbergs Trainer Robert Klauß. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
von Agentur DPAProfil

Nürnberg (dpa/lby) - Als neuer Trainer von Fußball-Zweitligist 1. FC Nürnberg will Robert Klauß bei der Personalplanung Spielraum für das Ende der Transferphase lassen. „Wir lassen uns noch was offen, wenn etwas Spannendes passiert“, sagte Klauß am Donnerstag in Nürnberg. Man wolle den Kader weitestgehend „so früh wie möglich“ stehen haben, „aber trotzdem flexibel sein“, sagte der 35-Jährige. Bis zum 5. Oktober sind in diesem Jahr Transfers in Deutschland möglich.

Die Franken hatten in dieser Woche Mittelfeldtalent Tom Krauß (19) von Bundesligist RB Leipzig als ersten Neuzugang für die kommende Saison verpflichtet. An Spekulationen über einen kolportierten Zugang von Torwart Christian Früchtl (20) vom FC Bayern als Leihspieler beteiligte sich Klauß nicht. Er verweise bei Personalfragen an Sportvorstand Dieter Hecking, sagte der Coach. „Wir hauen es raus, wenn es was zu vermelden gibt.“

Klauß betonte, dass der Kader für die neue Saison nicht zu groß werden dürfe. „Wir wollen schon Spieler abgeben, auch da werden Gespräche geführt“, sagte der ehemalige Co-Trainer von Julian Nagelsmann bei RB Leipzig.

Nach „sehr arbeitsreichen“ und „sehr produktiven“ ersten Tagen stand am Donnerstag das erste Training an. Die Mannschaft sei besser als sie es in der vergangenen Saison gezeigt habe, sagte Klauß über den „Club“, der sich erst in letzter Sekunde in der Relegation rettete. „Die Mannschaft ist mit vielen Spielern gespickt, die Potenzial haben. Es liegt an uns und dem Trainerteam, das rauszukitzeln und rauszuholen.“

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