15.02.2020 - 01:38 Uhr
Sport

Bayern entspannt ins Fernduell - Neuer wieder fit

Manuel Neuer ist nach kurzem Magen-Darm-Infekt wieder fit, die zuletzt pausierenden Joshua Kimmich und Alphonso Davies sind beim FC Bayern ebenfalls zurück. Entspannt können die Münchner vor dem Spiel beim 1. FC Köln zunächst das Fernduell verfolgen.

Bayerns Torwart Manuel Neuer konnte wieder ins Training einsteigen. Foto: Torsten Silz/dpa
von Agentur DPAProfil

München (dpa) - Am Valentinstag führte Hansi Flick gerne seine Gedanken zur aktuellen Harmonie beim FC Bayern aus. Das Team um einen herum, die passende Kommunikation, eine gute Atmosphäre und ein offener Dialog seien wichtig, sagte der 54 Jahre alte Trainer des Tabellenführers.

Aber gerade beim deutschen Fußball-Rekordmeister eben auch die Erfolge. „So lange du genug gewinnst, ist eh alles in Ordnung. Deswegen hoffe ich, dass wir nicht das andere erleben“, sagte Flick.

Im Fernduell um die Bundesliga-Spitze können die Münchner (43 Punkte) vor der Partie am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) beim 1. FC Köln erstmal entspannt abwarten, was die Konkurrenz macht. Nach dem Spiel von Dortmund (39) am Freitagabend gegen Frankfurt sind am Samstag Leipzig (42) gegen Bremen und Gladbach (39 bei einem Spiel weniger) in Düsseldorf im Einsatz. „Wir schauen auf uns. Das Wichtigste ist, dass wir unsere Spiele gewinnen“, sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic. „Ich schaue jetzt noch nicht auf die Tabelle.“

Personell haben die Bayern keine Sorgen. Nach kurzer Trainingspause trainierte Kapitän Manuel Neuer (Magen-Darm-Infekt) wieder. „Alle Wehwehchen vorbei“, vermeldete Flick. Joshua Kimmich (Erkältung) und Alphonso Davies (Sprunggelenksprobleme) waren schon bei der Einheit am Donnerstag nach kleineren Einschränkungen zurück.

Der am Freitag wegen muskulärer Probleme kürzer tretende David Alaba sei auch einsatzbereit, signalisierte der Coach. „Wir haben bis auf Javi (Martínez) und Niklas (Süle) alle Mann an Bord.“ Ob die nach ihren Verletzungen gegen Leipzig zurückgekehrten Lucas Hernández und Kingsley Coman diesmal länger oder gar von Beginn an zum Einsatz kommen könnten, ließ Flick offen. Zu Beginn der Englischen Wochen müssten alle bei „100 Prozent“ sein und daran arbeite man gerade.

Flick blickt eine knappe Woche nach der verteidigten Tabellenspitze beim 0:0 gegen Leipzig „sehr positiv“ der Aufgabe in Köln entgegen. Die Kritikpunkte vom Torlos-Topspiel wurden in der Woche aufgearbeitet. „Wir müssen wieder dahin kommen, wie wir gegen Schalke gespielt haben. Wir müssen versuchen, das dominante Spiel an den Tag zu legen. Wir müssen den Ball laufen lassen und uns in der gegnerischen Hälfte festsetzen“, hatte Sportdirektor Hasan Salihamidzic in Erinnerung ans 5:0 gegen den FC Schalke gesagt.

Für Flick ist die Reise ins Rheinland eine an eine frühere Wirkungsstätte. Für Köln bestritt Flick in drei Spielzeiten 54 Partien (3 Tore) und erreichte 1991 das DFB-Pokalfinale. Zuletzt präsentierte sich sein Ex-Club sehr heimstark. Seit fünf Spielen sind die Kölner zu Hause ungeschlagen, die vergangenen vier Partien wurden sogar alle gewonnen. „Die Art und Weise, wie sie verteidigen, ist sehr mutig“, meinte Flick über die Kölner. Der FC sei eine „Mannschaft, die sehr, sehr weh tun kann, wenn man zu nachlässig ist.“

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