13.04.2019 - 14:08 Uhr
Sport

FC Bayern will sich nicht von Düsseldorf ärgern lassen

Trainer Niko Kovac vom FC Bayern München steht auf dem Trainingsplatz. Foto: Matthias Balk/Archiv

Düsseldorf (dpa/lby) - Noch einmal will sich der FC Bayern nicht von Fortuna Düsseldorf düpieren lassen. „Wir wollen gutmachen, was wir im Hinspiel verbockt haben“, kündigte der Münchner Trainer Niko Kovac vor der Bundesligapartie am Sonntag (15.30 Uhr) bei den Rheinländern an. In der Hinrunde hatten die Düsseldorfer um ihren Dreifachtorschützen Dodi Lukebakio ein 3:3 geschafft. Anschließend war der Job von Kovac akut gefährdet gewesen.

Diskussionen um seine Zukunft gibt es weiter. Die Münchner stehen aber wieder an der Tabellenspitze und wollen sich von Verfolger Borussia Dortmund auch nicht mehr verdrängen lassen. „Jetzt werden die Titel verteilt. Da muss man mental stark sein, die Spannung darf nicht abfallen“, sagte Kovac.

Personell wird er weiter auf den verletzten Arjen Robben und nun wohl auch auf den seit Tagen erkrankten Franck Ribéry verzichten müssen. Bei den Düsseldorfern verlängern der angeschlagene Niko Gießelmann und Kapitän Oliver Fink die ohnehin lange Verletztenliste.

Trotzdem hat Lukebakio keine Stammplatzgarantie mehr. Zu durchwachsen waren in der Rückrunde die Leistungen des 21 Jahre alten Angreifers. „Dodi ist auf jeden Fall eine Option, das heißt aber nicht, dass er am Sonntag definitiv spielt“, meinte Fortuna-Coach Friedhelm Funkel.

Die beste Saison seit 28 Jahren will Düsseldorf jedenfalls mit einer weiteren Überraschung gegen den FC Bayern krönen. „Wir sind nicht chancenlos. Wir haben großen Respekt vor ihnen, aber sicherlich keine Angst und werden ihnen einen großen Kampf liefern“, sagte Funkel.

Fünf Siege aus den vergangenen acht Bundesligapartien geben Fortuna Aufwind. „Auch die haben einen Lauf“, sagte Bayern-Star Thomas Müller anerkennend. Die Münchner gewannen jedoch ihre vergangenen sieben Bundesliga-Gastspiele bei der Fortuna.

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