16.05.2021 - 18:00 Uhr
Sport

„Großer Schritt“ für Fürth: Nach Sieg mindestens Dritter

Die Relegation ist sicher, aber Fürth kann am letzten Spieltag sogar noch auf den direkten Sprung in die Fußball-Bundesliga hoffen.

Havard Nielsen jubelt. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild
von Agentur DPAProfil

Paderborn (dpa/lby) - Die SpVgg Greuther Fürth klopft nach einem perfekt verlaufenen Spieltag vehement ans Tor zur Fußball-Bundesliga. Die Franken gewannen einen furiosen Offensiv-Schlagabtausch beim SC Paderborn am Sonntag nach packenden 90 Minuten mit 4:2 (2:2) und haben dank der nächsten HSV-Pleite in der 2. Liga mindestens Platz drei sicher.

„Wir haben einen großen Schritt gemacht. Wir haben uns zwei Bonusspiele erarbeitet“, kommentierte Trainer Stefan Leitl. Der Gegner in der Relegation hieße aktuell Werder Bremen, das in der Bundesliga Drittletzter ist.

Nach den Toren von Havard Nielsen (28. Minute), Branimir Hrgota (41.), Paul Seguin (47.) und Dickson Abyama (90.+6) ist für die Fürther am letzten Spieltag in der Heimpartie gegen Fortuna Düsseldorf sogar der direkte Aufstieg wieder in Reichweite. Denn das Führungsduo VfL Bochum (64 Punkte) und Holstein Kiel (62) gewann nicht. Fürth liegt mit 61 Zählern in Lauerstellung.

Leitls Kampfansage kam prompt: „Wir wollen nicht nur den dritten Platz, sondern wir wollen weiter Jäger sein. Jetzt haben wir ein Endspiel zu Hause gegen Düsseldorf und wollen alles mobilisieren, um den direkten Aufstieg zu schaffen.“

Offensive war angesagt in Paderborns Arena. Die Franken hatten zunächst Pech, dass Jaeckels Klärungsversuch einer Flanke von Führich im eigenen Tor landete. Mit perfekten Kontern wendeten sie danach das Spiel. Nielsen verwertete bei seinem elften Saisontor volley eine Flanke von David Raum. Der Norweger legte dann Hrgota dessen 15. Tor auf.

Im letzten Heimspiel mit Trainer Steffen Baumgart schlug Paderborn durch Führich wieder zurück. Maximilian Bauer verletzte sich bei der Entstehung des Treffers am Kopf und musste zur Pause ausgewechselt werden. Kurz nach dem Wiederanpfiff passte Hrgota in den Strafraum, aus 16 Metern traf Seguin mit einem Flachschuss.

In der Nachspielzeit parierte erst Fürths Torwart Sascha Burchert einen Freistoß von Kai Pröger, dann machte Abyama alles klar. Ausgelassen feierten die Fürther den Sieg. „Wir haben ein sehr, sehr gutes Spiel abgeliefert und deshalb auch gewonnen“, sagte Hrgota, der aber hinzufügte: „Unsere Arbeit ist noch nicht fertig. Wir haben noch ein Spiel, dann sehen wir, wo wir stehen. Aber klar, wir haben in der Kabine gerade schon ein bisschen gefeiert. Ist doch klar, wenn wir als Spielvereinigung auf Platz drei sicher stehen.“

© dpa-infocom, dpa:210516-99-621008/3

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