Mehrkämpfer Eitel auf Kurs - Favoriten siegen über 400 Meter

04.03.2023 - 11:01 Uhr

Malaika Mihambo springt mit Saisonbestweite ins Finale, ihre Konkurrentin zeigt sich ebenfalls in guter Form. Über 400 Meter gibt es bei der EM Favoritensiege. Ein Mehrkämpfer ist auf Medaillenkurs.

Die deutschen Leichtathleten haben dem glanzvollen EM-Auftakt am zweiten Finalabend keine weitere überraschende Medaille folgen lassen.

Am Samstag, an dem sich Weitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo mit Saisonbestleistung locker für das Finale qualifizierte, sorgte Kira Wittmann als Dreisprung-Siebte in Istanbul beim Sieg der Türkin Tuğba Danışmaz für das beste Ergebnis aus Sicht des Deutschen Leichtathletik-Verbandes. Anders als am Freitag waren die DLV-Sportler auch nicht mit Podestchancen gestartet. Zum Titelkampf-Abschluss am Sonntag gibt es wieder mehr Möglichkeiten auf Medaillen.

Außer Mihambo, die in der Qualifikation mit 6,87 Metern hinter der serbischen Freiluft-Europameisterin Ivana Vuleta (6,98) Rang zwei belegte, hoffen noch weitere deutsche EM-Teilnehmer unter dem Hallendach auf Erfolge. Im Stabhochsprung präsentierte sich der Leverkusener Torben Blech mit 5,75 Metern als Zweiter der Qualifikation in guter Form. 

Manuel Eitel nach vier Disziplinen auf Rang drei

Der Ulmer Mehrkämpfer Manuel Eitel liegt nach vier von sieben Disziplinen auf Rang drei. Im Hochsprung übersprang er seine Körpergröße von 1,76 Metern um 25 Zentimeter. Überraschend in Führung nach Tag eins ist der Norweger Sander Skotheim vor Zehnkampf-Weltrekordler Kevin Mayer. Nicht mehr im Medaillenrennen ist der Schweizer Top-Favorit Simon Ehammer.

Über 800 Meter qualifizierte sich Majtie Kolberg (23) in erneuter persönlicher Bestzeit von 2:01,49 Minuten als Fünfte für das Finale. Über 400 Meter gab es am Samstag in der Ataköy Athletics Arena Favoritensiege. Hürden-Olympiasieger Karsten Warholm (Norwegen) war in 45,35 Sekunden der Schnellste, die dreimalige München-Europameisterin Femke Bol (Niederlande) gewann in 49,85. 

Über 60 Meter gewann dagegen der Italiener Samuele Ceccarelli überraschend vor Landsmann und Doppel-Olympiasiager Marcell Jacobs in 6,48 Sekunden. Für Robin Ganter in 6,68 Sekunden und für Yannick Wolf in 6,70 Sekunden war das Halbfinale Endstation. 

© dpa-infocom, dpa:230304-99-826071/4

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.