13.03.2020 - 17:03 Uhr
Sport

Skirennfahrer Fritz Dopfer beendet alpine Karriere

Skirennfahrer Fritz Dopfer in Aktion beim Slalom-Rennen während der Olympischen Winterspiele im Jeongseon Alpine Centre. Foto: Michael Kappeler/dpa/Archivbild
von Agentur DPAProfil

München (dpa) - Fritz Dopfer hat seine alpine Ski-Karriere beendet. Der Rennfahrer vom SC Garmisch entschloss sich nach 13 Jahren im Weltcup zu dem Schritt, weil er nach den Folgen einer schweren Beinverletzung im Herbst 2016 keine andere Wahl habe. Ihm sei klar geworden, „dass mir mein Körper es nicht mehr erlaubt, den Sport mit der letzten Konsequenz ausüben zu können“, sagte der 32-Jährige am Freitag. Dopfer war jahrelang neben Felix Neureuther der beste deutsche Athlet in Slalom und Riesenslalom und feierte 2015 als Vizeweltmeister im Slalom seinen größten Erfolg. Er sammelte neun Weltcup-Podium, ein Sieg blieb ihm dabei aber verwehrt.

Der gebürtige Innsbrucker wechselte 2007 aus Österreich zum Deutschen Skiverband (DSV) und raste im Herbst 2011 erstmals unter die Top 3 im Weltcup. Danach fehlten ihm teilweise nur Hundertstelsekunden zum ersten Sieg, bei Olympia 2014 in Sotschi wurde er Slalom-Vierter. Im November 2016 erlitt er bei einem Trainingssturz einen Schien- und Wadenbeinbruch im linken Unterschenkel, musste die Saison aussetzen und kam wegen der Folgen nicht mehr an sein altes Niveau heran.

„Skifahren ist meine große Leidenschaft und dafür schlägt mein Herz. Daher würde es mich freuen, wenn ich weiterhin in der alpinen Rennszene wirken könnte“, kündigte er an, ohne ins Detail zu gehen.

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