01.08.2018 - 14:35 Uhr
WiesauSport

Nach Podiumsplatz Aufholjagd gestartet

Porsche GT4-European-Serie: Dominik Schraml und sein Partner sichern sich im belgischen Spa Platz drei

Profi Dominik Schraml (links) und sein Partner Rudolf Schulte aus dem Amateurlager stehen als Drittplatzierte erstmals in der GT-European-Serie auf dem Podest.
von Armin Eger Kontakt Profil

Altenstadt/WN. (eg) "Ich hoffe, der Knoten ist geplatzt", sagt Dominik Schraml, der gebürtige Wiesauer, der jetzt in Altenstadt/WN zuhause ist. Nach zwei verkorksten Rennen in der GT4-European-Serie standen er und sein Partner Rudolf Schulte vom Team Schwede-Motorsport erstmals in dieser Saison als Drittplatzierte auf dem Podium.

Vier Rennen sind insgesamt vorbei und an das vergangene in Spa Francorchamps (Belgien) erinnert sich der 31-Jährige besonders gerne: "Das Training war gut, während das Qualifying so ging." Sein Kollege Schulte stellte den Porsche nach dem Qualifying als 40. ab, Schraml als 11. In der Pro-Am-Wertung - hier sind ein Amateur und ein Profi jeweils für 30 Minuten hinter dem Steuer - hatte Schulte unter den 52 Rennautos einen mäßigen Start erwischt. Nach der Übergabe machte Schraml Platz um Platz gut und kam als Vierter in der Pro-Am-Wertung ins Ziel - knapp am Podest vorbei. Der zweite Tag sollte noch besser werden. Der Altenstädter startete als Elfter und fuhr auf Rang drei vor. "Wir haben über Funk Rudolf durchgegeben, er soll kein Risiko eingehen und versuchen, den Podiumsplatz nach Hause zu bringen", sagt Schraml. Und der Amateur schaffte dies nach dem Wechsel souverän. Der erste Podestplatz in dieser Saison war unter Dach und Fach.

"Das war Balsam für die Seele", blickt Schraml zurück. Während zum Auftakt in Zolder (Belgien) gepunktet wurde, lief es in Brands Hatch (England) und in Misano (Italien) alles andere als optimal. Mickrige vier Punkte flossen gab es in England. "Ich hatte im zweiten Rennen einen Reifenschaden. Damit war es vorbei", sagt Schraml. In Italien kam es noch schlimmer. "Die Servolenkung gab ihren Geist auf und die Batterie ist zusammengebrochen. Das Auto ging auf der Strecke einfach aus", ärgert sich Schraml jetzt noch. "Das Team kann nichts dafür, das ist eben mal so." Mit null Punkten traten die Schwede-Motorsportler die Heimreise an.

Die Stimmung war nach diesen beiden Läufen alles andere als gut. "Zwei Rennen, in denen alles möglich war und am Ende nichts rausgekommen ist", sagt der 31-Jährige.

Aber jetzt wollen die beiden mehr. Noch zwei Rennen haben sie Zeit, sich in der Gesamtwertung zu verbessern. Schraml: "Wir sind jetzt Sechster, 33 Punkte hinter Platz drei und am Wochenende sind jeweils 50 Punkte zu holen." Dies soll in Ungarn (1./2. September) und im Abschlussrennen am Nürburgring (14. bis 16. September) passieren. "Ziel ist Platz drei in der Pro-Am-Gesamtwertung", gibt Schraml die Marschroute vor. "Der Knoten dürfte nach dem Spa-Wochenende geplatzt sein."

Die Servolenkung gab ihren Geist auf und die Batterie ist zusammengebrochen. Das Auto ging auf der Strecke
einfach aus.

Dominik Schraml

Mit dem Porsche Cayman GT4 fahren Dominik Schraml und sein Partner Rudolf Schulte die European-Series. Nach dem ersten Podestplatz der Saison greifen die beiden in der Gesamtwertung Rang drei an.

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