21.11.2020 - 13:44 Uhr
Sport

Würzburgs Trares will „Lockerheit“ vor Trainer-Debüt

Bernhard Trares steht während eines Trainings auf dem Sportgelände. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild
von Agentur DPAProfil

Würzburg (dpa/lby) - Bernhard Trares gibt seinen Einstand als Trainer der Würzburger Kickers und verlangt von seinem Team dabei einen Mix aus emotionalem Engagement und Coolness. Vor der Partie am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) forderte der Coach „Leidenschaft, Kampfkraft und Siegeswille“. Die Unterfranken sind nach sieben Spieltagen mit nur einem Punkt Tabellenletzter der 2. Fußball-Bundesliga.

Trares ist nach Michael Schiele und Marco Antwerpen bereits der dritte Würzburger Trainer in dieser Saison. Er hofft, dass sich „die Jungs freimachen von allem Druck und mit der nötigen Lockerheit ins Spiel gehen“.

In einem Kurztrainingslager hatte der 55 Jahre alte Hesse und ehemalige Bundesliga-Profi die Kickers auf die weiteren Aufgaben im Abstiegskampf eingestimmt. „Sie waren sehr fokussiert und konzentriert. Das hat mir gefallen“, berichtete Trares danach. Er hält den Kader qualitativ für stark genug für die 2. Bundesliga.

Trares steht vor seinem ersten Zweitliga-Spiel als Chefcoach. Nach seiner aktiven Laufbahn arbeitete er zunächst im Amateurbereich etwa beim FSV Frankfurt und beim FC Schalke 04, als Co-Trainer von Bruno Labbadia beim Hamburger SV und als Coach von Drittligist Waldhof Mannheim.

Würzburgs Mittelfeldspieler David Kopacz ist optimistisch vor der Aufgabe gegen den ehemaligen Bundesligisten aus Hannover. „Wir haben im Trainingslager neuen Mut geschöpft und sind als Mannschaft noch mehr zusammengewachsen. Deshalb bin ich guter Dinge. Wir werden alles raushauen, um drei Punkte zu holen“, versprach er.

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