03.09.2015 - 00:00 Uhr
StadlernOberpfalz

Marktführer setzt auf Ausbildung

Die Münchner Medizin Mechanik (MMM) beschäftigt am Standort Stadlern aktuell 285 Mitarbeiter. Unter den 40 Auszubildenden sind auch 12 "Neue", die am Dienstag ihre Lehre starteten.

Die neuen Auszubildenden bei der MMM in Stadlern, zusammen mit Werksleiter Norbert Weinhold (hinten, rechts) und Hartmut Cebula (vorne, rechts) sowie den Ausbildungsmeistern und dem Betriebsratsvorsitzenden Helmut Kiesl (links). Bild: gl
von Autor GLProfil

Als der MMM-Zweigbetrieb des späteren Ehrenbürgers Johann Koller im Jahr 1964 in dessen Geburtsort Stadlern als Ausbildungsbetrieb eingeweiht wurde, waren es 23 junge Menschen aus der Region, die eine Berufsausbildung begannen. Seither sind es über 800, die in dem inzwischen zu einem bedeutenden Fertigungsbetrieb und Standort einer weltweit agierenden Servicezentrale der MMM-Group, eine Ausbildung in vielen Berufen erfahren durften. Mit ihren derzeit über 1000 Beschäftigten hat die Firma einen Marktführerstatus in der Medizintechnik.

Am Dienstag waren es erneut zwölf Auszubildende, die zusammen mit ihren Eltern offiziell im Werk Stadlern begrüßt wurden. Zunächst erfolgte durch Werksleiter Norbert Weinhold und Hartmut Cebula von der Personalverwaltung, in Begleitung der Ausbildungsmeister Thomas Hagl und Christian Killermann sowie Betriebsratsvorsitzenden Helmut Kiesl, eine Führung durch die Büros und die Fertigungsbereiche.

Die Jugendlichen konnten sich dabei auch über die vor Vollendung befindliche Hallenerweiterung für die Gerätefertigung informieren - zugleich ein Beweis dafür, dass weiterhin gutes Fachpersonal am Standort Stadlern erforderlich ist.

Ausgebildet wird in den Berufen Elektroniker für Betriebstechnik, Zerspanungsmechaniker, Industriemechaniker, Mechatroniker und Industriekaufmann, mit einer Lehrzeit von jeweils drei Jahren. Nach Information über die Betriebsstruktur wandte sich der Sicherheitsbeauftragte Michael Vogel an die Lehrlinge. Der erste Arbeitstag endete in den jeweiligen Abteilungen.

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