Michael Koller will Mitpächter der Gemeindejagd werden - Geld für Wegearbeiten
Weniger Rehwild im Revier

Lokales
Stadlern
17.04.2013
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Bei der Jahresversammlung der Jagdgenossenschaft wurden die Weichen für die Aufnahme von Michael Koller als Mitpächter der Gemeindejagd gestellt. Wie in den Vorjahren verbleibt der Jagdpacht für Weginstandsetzungen in der Kasse.

Für den verhinderten Jagdvorsteher Hans Wild leitete Egon Roiger die Versammlung. Nach dem Totengedenken an den verstorbenen langjährigen Jagdpächter und Förderer Johann Koller legte Schriftführer Georg Merdan für den verhinderten Klassenverwalter Georg Rötzer auch die geordneten Finanzen offen. Als besondere Ausgabe erwähnte er die Kosten für das Freischneiden von Waldwegen, zu dem die Gemeinde vereinbarungsgemäß die Hälfte der Aufwendungen beisteuerte.

In seinem Tätigkeitsbericht erwähnte Egon Roiger die Vorstandssitzungen mit den Jagdpächtern und trug den Antrag von Michael Koller vor, ab dem 1. April 2014 für seinen verstorbenen Vater als Mitpächter einzusteigen. Koller ergänzte, dass er am 21. März 2014 die gesetzliche Berechtigung dazu erreiche. Die Jagdgenossen votierten einstimmig für die Aufnahme des Antrags, über den in der nächsten Jahreshauptversammlung abgestimmt wird.
Jagdpächterin Klothilde Koller blickte auf ein "normales Jagdjahr" zurück, lediglich der Bestand an Rehwild habe abgenommen. Für Freitag, 3. Mai, 20 Uhr, lud sie die Grundbesitzer zum Jagdessen in die MMM-Werkskantine ein. Michael Koller fügte an, dass sich wegen der Bewegungen im Wald und Flur die Jagd auf die Nacht verlagert habe. Trotz der ungünstigen Witterung sei es den Betreuer durch entsprechende Fütterung und Pflege gelungen, Fallwild zu vermeiden. Durch Wildschweine verursachte Schäden sollten bei Michel Huber und Alfred Baier gemeldet werden. Insgesamt sei die Zusammenarbeit mit den Grundbesitzern vertrauensvoll.

Für die Jägerschaft ging Alfred Baier auf den Zuwachs an Wildschweinen ein. Die Tiere kämen überwiegend aus dem Nachbarland. Elf Sauen wurden abgeschossen, im Vorjahr waren es noch fünf.

Einstimmig entschied die Versammlung, den Jagdpachtbetrag zur Instandsetzung und zum Freischneiden von Waldwegen zu verwenden. Bürgermeister Günther Holler signalisierte eine Beteiligung der Gemeinde mit 50 Prozent dieser Kosten. Es wurden auch die erneuten Bemühungen zum Ausbau eines Waldweges diskutiert. Michael Koller sicherte noch die Kostenübernahme für die Aktualisierung des Jagdkatasters zu.
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