Oberpfälzer Waldverein kann in Stadlern auf 187 Mitglieder bauen - Nurtschweg im Fokus
Bastion für die Pflege der Natur

Auf ihre langjährige Mitgliedschaft kann der OWV-Zweigverein Stadlern bauen: Den Jubilaren gratulierten Vorsitzender Michael Koller (links) sowie Hauptvereinsvorsitzender Armin Messner und Bürgermeister Günther Holler (von rechts). Bild: gl
Lokales
Stadlern
04.05.2013
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Mit seinen derzeit 187 Mitgliedern stellt der Zweigverein Stadlern im Oberpfälzer Waldverein (OWV) eine Bastion für die Pflege der Natur dar. Auch Brauchtum und das gesellschaftliche Leben in der Grenzgemeinde unter dem Reichenstein kommen dabei nicht zu kurz. Dies wurde bei der Jahreshauptversammlung in der Sportheim-Gaststätte bei den Berichten über die Aktivitäten, beim Ausblick und der Ehrung langjähriger Natur- und Wanderfreunde deutlich.

Vorsitzender Michael Koller erinnerte an die Wanderung beim OWV Wernberg, die Pflanzaktion des OWV Schwandorf auf dem Schwandorfer Platz in Stadlern, die Wanderung zur Binhaken-Kapelle und die Teilnahme an der OWV-Hauptversammlung mit Abschlusswanderung in Kohlberg. Der Verein war bei der Maiandacht mit Lichterprozession in Stadlern dabei, bei der Fronleichnamsprozession und beim Johannisfeuers am Hochfels und in Charlottenthal.

Außerdem standen das Annafest in Schwarzach und das Feuerwehrfest in Schönau im Terminkalender der Naturfreunde. Am "Großen Frauentag" war man beim Kirchenzug und Gottesdienst, sowie mit einem Verkaufsstand vertreten, ebenso beim Dorffest sowie beim Bürgerschießen der Reichensteinschützen, der OWV-Herbstwanderung in Falkenberg, am Volkstrauertag, dem Winterzauber der Ortsvereine und der Josefifeier in Oberviechtach. Auch der Altennachmittag wurde wieder organisiert.

Abschied von Gründer

Eine traurige Pflicht war den Mitgliedern die Begleitung des Wiedergründungs- und Ehrenvorsitzenden Johann Koller auf seinem letzten Weg. Ihm und allen Verstorbenen wurde eine Gedenkminute gewidmet.
Zu den Aktivitäten im bevorstehenden Vereinsjahr zählt die Beteiligung an den örtlichen Festen und Veranstaltungen des Hauptvereins. Geplant sind außerdem ein Vereinsausflug, eine Maiwanderung sowie die Organisation der OWV-Herbstwanderung rund um Stadlern. Dabei will man auf die Erfahrungen beim Landkreis-Wandertag im Vorjahr bauen.

Weg mit Prädikat

In seinem Grußwort bestätigte Hauptvorsitzender Armin Messner dem Zweigverein Stadlern gute Arbeit und ging auf die Anerkennung des vom OWV betreuten Nurtschweges als Prädikatswanderweg ein. Dieser Weg führt auch durch Stadlern. Bürgermister Günther Holler würdigte das Engagement der Mitglieder für die Gemeinde.

In seiner Eigenschaft als Wanderwart ging Franz Kalz auf die Zertifizierung der Nurtschweges ein, bei dem es besonders im Bereich Stadlern viele Besonderheiten und Aussichtspunkte gebe, beispielsweise den Böhmerwald-Aussichtsturm. Auch grenzüberschreitende Rundwanderwege würden angeboten. Natur- und Vogelschutzwart Alfred Baier konnte von besonderen Vogelarten wie Kiebitz und durchziehenden Kranichen berichten und erzählte von einem verirrten Fischotter. Bänkewart Michael Knott informierte über intakte Ruhepunkte und bat, Schäden zu melden.

Vorsitzender Koller lobte vor allem Wanderwart Franz Kalz und seine Helfer sowie die Initiatoren der historischen Bilderausstellungen Peter Lampl und Hans Vogl. Er bat sie, mit diesen Aktionen fortzufahren.
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