30.05.2017 - 20:00 Uhr
StamsriedOberpfalz

Neues Totenbrett schmückt OVK-Gedenkstätte in Stamsried Klangvolle Andacht

(nid) Ein Mailüftchen wehte über der Gedenkstätte für die verstorbenen Sänger, Musikanten und Tanzleute des Oberpfälzer Volksliedkreises bei Stamsried. Der jährlichen Andacht drückten heuer Musik- und Gesangsgruppen aus dem Landkreis Schwandorf ihren Stempel auf.

von Josef NiederaltProfil

Die Teilregion Schwandorf des Oberpfälzer Volksliedkreises (OVK) war Ausrichter der Maiandacht. Vorsitzender Leonhard Bayerl hieß als Zelebranten Bischöflich Geistlichen Rat Willibald Spießl sowie viele Marienverehrer willkommen. Das jährliche Treffen findet an der idyllisch gelegenen Anlage am Fuße des Kürnbergs bei Stamsried statt, wo zahlreiche gepflegte Totenbretter an verstorbene OVK-Mitglieder erinnern. Neu erhielt das Totenbrett von Anton Beer (Volkstanzgruppe Kleinwinklarn) den Segen des Geistlichen. Spießl erinnerte ferner an die im Vorjahr verstorbenen Josef Schneider (Geschäftsführer des OVK) und Konrad Schmid (Stamsrieder Sänger). Das Totenbrett des OVK-Gründers und Initiators der Anlage Otto Peisl war renoviert worden.

Mit einem bunten Strauß von Marienliedern warteten die Gruppen "Allerhand Saiten", die Geschwister Winterer und das Koller-Duo auf. Weisen der Volksmusik, Menuette, Instrumental- und Gesangsbeiträge wechselten sich mit Gebeten ab. BGR Spießl machte in seiner Ansprache den Jahrestag "100 Jahre Patrona Bavariae" und die Marien-Erscheinungen in Fatima vor einem Jahrhundert zum Inhalt seiner Betrachtungen.

Während die Gläubigen zu Beginn mit dem Lied "Milde Königin gedenke" einstimmten, bildete "Segne du Maria" den gesanglichen Abschluss der Marienfeier, die mittlerweile ein Stamsrieder Kulturgut geworden ist.

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