Gemeinderat und Teilnehmergemeinschaft beschließen Vorgehen bei Dorferneuerung
Neuer Brunnen am Rathaus

Mit der Gestaltung des Rathausumfeldes in Steinberg am See soll im nächsten Jahr begonnen werden. Bild: rid
Lokales
Steinberg am See
18.04.2013
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In einer gemeinsamen Sitzung befassten sich am Dienstag der Gemeinderat und die Teilnehmergemeinschaft "Dorferneuerung" mit den Planungen zur Gestaltung des "Rathaus-Umfeldes" und einigten sich darauf, im nördlichen Bereich einen Brunnen zu errichten, den Eingangsbereich des Rathauses neu zu gestalten und den Bereich der Bushaltestelle aufzuwerten. Im Mai wollen die beteiligten Stellen die Bürger informieren, dann die endgültigen Pläne erstellen und im Winter die Maßnahmen ausschreiben. Im Frühjahr 2014 ist dann Baubeginn.

Die Dorferneuerung schreitet zügig voran. Die Arbeiten am Kirchenparkplatz, die Sanierung des dortigen Brunnens, die Parkplatzgestaltung, die Errichtung eines Fußweges zum angrenzenden Ponyhof und die Maßnahmen im Umfeld der Bibliothek stehen kurz vor dem Abschluss.

Träger der Maßnahmen ist das "Amt für Ländliche Entwicklung", das bislang rund 300 000 Euro investiert hat. Das Verfahrensgebiet "Steinberg am See" umfasst 727 Hektar Fläche und 625 Grundstückseigentümer. Für Maßnahmen zur Dorferneuerung gibt es im Schnitt 50, zur Flurbereinigung bis zu 80 Prozent an staatlicher Förderung. Werner Bachseitz, Direktor am Amt für ländliche Entwicklung, ist kraft seines Amtes "bestellter Vorsitzender" der Teilnehmergemeinschaft, seine Kollegin Petra Trux die Stellvertreterin. Dem Gremium gehört automatisch auch der Bürgermeister an. Ehrenamtliche Vorstandsmitglieder sind Johann Baumgärtner, Dr. Klaus Bollwein, Josef Fritsch und Steffen Wild.

Bei der Gemeinderatssitzung am Dienstag ging es nun um das weitere Vorgehen. Petra Trux informierte über die Planung zum Bau einer Brunnenanlage nördlich des Rathauses für rund 80 000 Euro. Anne Wendl, Diplom-Ingenieurin (FH) am Büro "Landimpuls", ist mit der Umsetzung beauftragt und erläuterte die Details zum Brunnen, der durch die öffentliche Wasserversorgung gespeist und mit vier Skulpturen geschmückt werden soll, die an die Geschichte der Gemeinde erinnern.
Die Sprecher der Teilnehmergemeinschaft und der Gemeinderat einigten sich beim Buswartehäuschen am Rathaus auf ein Pultdach mit beschichteter Verglasung. Petra Trux erläuterte auch die Planungen am Seerundweg. Hier sollen drei weitere Abschnitte verwirklicht werden. Zum einen plane man direkt am See beim Wohngebiet einen Aussichtspunkt, der über einen Fußweg erreichbar ist und anschließend über einen rund 560 Meter langen Gehweg bis zum Gelände des Steinberger Yachtclubs führen soll.

Die Kosten hierfür liegen bei rund 40 000 Euro. Weitere Abschnitte sollen zwischen dem Seetreff und dem Badestrand sowie im Bereich des Tretbootcenters entstehen.
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