19.08.2014 - 00:00 Uhr
Steinberg am SeeOberpfalz

Rathaus wird "Violett-Grau" gestrichen - Nächster Schritt der Dorferneuerung Bei "Ockergelb" wird's dem Rat zu bunt

In diesem "Violettgrau" soll das Steinberger Rathaus angestrichen werden. Die Mehrheit der Gemeinderäte folgte dem Vorschlag von Bürgermeister Harald Bemmerl. Bilder: rid(2)
von Ingrid Hirsch (RID)Profil

Mit einem leicht ins Violett gehenden Grauton wird die Gemeinde das Rathaus streichen lassen. Darauf einigten sich die Mitglieder des Gemeinderates bei ihrer Sitzung mit Mehrheit. Malermeister Josef Gruber hatte zuvor sechs Farbmuster an der Fassade angebracht. Bürgermeister Harald Bemmerl hatte im "Violett-Grau" gleich seinen "Favoriten" gefunden. Sechs weitere Gemeinderatsmitglieder folgten seinem Vorschlag.

Die beiden Gemeinderätinnen Cornelia Heyne und Silvia Kaindl rieten dagegen zu mehr Mut zur Farbe und plädierten für einen Farbanstrich in Ockergelb. Diesen hatte auch Malermeister Josef Gruber empfohlen. Zweiter Bürgermeister Horst Binner wiederum tendierte mehr in Richtung "Blau". Mit diesen Vorschlägen konnte sich die Mehrheit allerdings nicht anfreunden. Sie befürchtete eine farbliche Überfrachtung in der Umgebung der blauen Turnhalle, des gelben und roten Grundschulgebäudes und des rot angestrichenen Bäckerladens gegenüber dem Rathaus. "Da passt Grau am besten", fand Bürgermeister Harald Bemmerl. Da half auch gutes Zureden des Fachmanns wenig. Das Rathausgebäude sei isoliert zu betrachten und vertrage durchaus eine kräftige Farbe, meinte Malermeister Josef Gruber, der den Auftrag für das Projekt bekommen hat. Anfang September will er mit der Arbeit beginnen. Über dem Eingang werden die Handwerker den Schriftzug "Rathaus" anbringen und links und rechts davon die Wappen der Gemeinde und des Freistaates Bayern. Das Gebäude erhält außerdem ein Vordach und eine neue Eingangstüre.

Die Neugestaltung der Außenfassade ist Teil der Dorferneuerung, die am Kirchenplatz begann und sich nun rund um das Rathaus fortsetzt. Derzeit entsteht dort ein neuer Parkplatz. Im nächsten Jahr geht es weiter mit den Grünanlagen sowie der Errichtung eines Infopoints und eines Brunnens. Das "Amt für ländliche Entwicklung" begleitet die Gemeinde bei allen Maßnahmen und gewährt erhebliche Zuschüsse.

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