23.02.2018 - 16:52 Uhr
Steinberg am See

Hohe Zuschüsse für Kindertagesstätte Knapp 670 000 Euro bleiben

Die Gemeinde profitiert vom Sonderinvestitionsprogramm des Freistaates für neue Kindertagesstätten. Bürgermeister Harald Bemmerl konkretisierte bei der Sitzung am Dienstag die Finanzierung für den Bau eines zweigruppigen Kindergartens und einer eingruppigen Kinderkrippe.

Auf diesem Gelände baut die Gemeinde einen neuen Kindergarten mit Kinderkrippe und kann mit hohen Fördermitteln rechnen. Der bestehende Altbau soll dann abgerissen werden. Bild: Hirsch
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

Demnach kann die Gemeinde mit einer staatlichen Förderung von 589 000 Euro rechnen. Hinzu kommen Finanzausgleichsmittel (FAG) in Höhe von 925 000 Euro. Bei den Gesamtkosten von 2,18 Millionen Euro verbleibt eine Eigenleistung der Gemeinde von 667 000 Euro.

Stiftung bleibt Träger

Träger der Einrichtung bleibe die Kirchenstiftung St. Martin, mit der die Kommune einen Erbpachtvertrag geschlossen habe, erläuterte Bürgermeister Harald Bemmerl. Der Neubau entsteht auf dem Gelände des bisherigen Kindergartens. Nach der Fertigstellung ziehen die Kinder mit ihren Erzieherinnen um. Der Altbau wird anschließend abgerissen, das Grundstück zum Spielgelände umgebaut. Der Gemeinderat wird in seiner nächsten Sitzung im März über den Antrag von Gemeinderätin Silvia Kaindl entscheiden, die auf eigenen Wunsch aus dem Gremium ausscheiden möchte.

Gemeinderätin Cornelia Heyne beklagte den "Kahlschlag" im Neubaugebiet am Steinberger See. Bürgermeister Harald Bemmerl will sich selbst einen Eindruck von den Baumfällarbeiten machen, ehe er in der März-Sitzung dazu Stellung nehmen wird.

Die Gemeinderäte halten die Errichtung einer Elektro-Tankstelle auf dem Parkplatz des künftigen In-Motion-Parks am See für sinnvoll, wollen aber erst Kenntnis von den Kosten der Anlage nahe der geplanten Holzkugel haben.

Kein Zebra-Streifen

Bei der Verkehrsschau sprach die Polizei die Empfehlung aus, die Zufahrt zur Segelschule mit einem Halteverbot zu versehen. Beim Faschingszug forderten die Eltern einen Zebra-Streifen in der Nittenauer Straße in der Nähe der Steinberger Schule . "Kein guter Vorschlag", fanden die Gemeinderäte am Dienstag. Sie halten den Einsatz von Schülerlotsen an dieser Stelle für die bessere und sicherere Lösung.

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