05.02.2018 - 20:00 Uhr
Steinberg am See

Jahreshauptversammlung der Jungen Union Kritik an den Jusos

Die Junge Union zog bei ihrer Jahreshauptversammlung im Gasthaus "Metropolis" Bilanz über die Jahre 2014 bis 2017. Fraktionssprecher Bernd Hasselfeldt sprach über die Gemeinderatsarbeit, stellvertretender Landrat Jakob Scharf über die Geschehnisse im Kreistags. Hauptziel der JU 2018 sei die Gewinnung neuer Mitglieder.

von Autor SJAProfil

JU-Vorsitzender Simon Süß verwies auf derzeit 14 Mitglieder und blickte auf viele Aktivitäten zurück, wobei er sich besonders darüber freute, dass dem JU-Antrag auf Errichtung von kostenfreien Hotspots am Rathausplatz und im DJK-Sportheim im Gemeinderat stattgegeben wurde. Begrüßt wurden auch die Gemeinderatsbeschlüsse zur Ausweisung neuer Baugebiete und zum weiteren Ausbau touristischer Angebote. "Damit wird die in den 80er Jahren von der CSU-Mehrheit begonnene Umstrukturierung von der ehemaligen Industriegemeinde hin zur attraktiven Wohn- und Tourismusgemeinde erfreulicherweise fortgesetzt", sagte Süß.

Auch die spürbar gestiegenen gemeindlichen Gewerbesteuereinnahmen seien "das Produkt der damaligen richtigen Weichenstellung". CSU-Ortsvorsitzender und Fraktionssprecher Bernd Hasselfeldt dankte der jungen Generation für ihr Engagement und ermunterte sie zur Mitgliederwerbung und weiteren Anträgen an den Gemeinderat. Er berichtete von den derzeitigen Schwerpunkten der Gemeinderatsarbeit, wo man mit dem "Bau der größten Holzkugel der Welt" einen Volltreffer gelandet habe. Dies beweise, dass der lange umstrittene Erwerb und die gemeindliche Erschließung des Steinberger Sees "absolut richtig war, so dass Steinberg in eine gute Zukunft blicken kann". Diese neue Attraktion werde sicher nicht die letzte sein, zeigte sich Hasselfeldt überzeugt.

Stellvertretender Landrat Scharf lobte das "sachliche und harmonische Klima im Kreistag über die Parteigrenzen hinweg ", wodurch vieles auf den Weg gebracht werden konnte. Schwerpunktthemen seien momentan die Investitionen in die über 20 Schulen, vor allem in das Berufliche Schulzentrum in Schwandorf sowie ein zukunftsfähiges Konzept des öffentlichen Personennahverkehrs. Abschließend diskutierten die Mitglieder noch die Entscheidungen der CSU Bayern, wobei man vor allem große Hoffnungen auf den derzeitigen Heimatminister und künftigen Ministerpräsidenten Markus Söder setze. Wenig Verständnis zeigte man auf Bundesebene für den "Boykott der Jungsozialisten gegen die eigene Partei und die fast schon skandalöse Mitgliederwerbung, um eine Große Koalition zu verhindern".

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp