06.07.2017 - 17:32 Uhr
Steinberg am SeeOberpfalz

Steinberg am See und Penting bewerben sich für "Unser Dorf hat Zukunft" Schöne Orte sammeln Punkte

Die Goldmedaillengewinner des Landkreises, Steinberg am See und Penting (Stadt Neunburg), bewerben sich um eine Auszeichnung auf Oberpfalzebene. Am Donnerstag war die Bezirkskommission im Landkreis unterwegs und bewertete die beiden Vorzeigeorte im Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft".

In Penting bei Neunburg vorm Wald besichtigte die Jury das Gelände des alten Pfarrhofs, der bewohnt ist und saniert werden soll. Bilder: Hirsch (2)
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

Steinberg am See/Penting. Bürgermeister Harald Bemmerl hieß die Jurymitglieder zunächst in Steinberg willkommen und schilderte die Entwicklung von der Industrie- zur Wohn- und Tourismusgemeinde. "Steinberg hat alles, was ein Ort dieser Größenordnung braucht", erklärte er: Kindergarten, Schule, Bäcker, Ärzte und Wohngebiete, auf denen sich junge Familien ansiedeln können. Gemeinsam mit Landrat Thomas Ebeling und dem Vorsitzenden des Gartenbau-und Ortsverschönerungsvereins, Paul Weiß, begleitete Bemmerl die Jurymitglieder durch den Ort. Diese zeigten sich beeindruckt von den Auswirkungen der Dorferneuerung am Rathaus, am Dorfplatz und rund um den Ponyhof.

"Junge Familien und der Gemeinschaftsgeist der Bewohner machen den Reiz unserer Ortschaft aus", sagte die zweite Vorsitzende des Gartenbau- und Ortsverschönerungsvereins Penting, Julia Hirsch, danach in ihrer Begrüßung. Die GOV-Nachwuchsgruppe bestehe aus über 40 Kindern. Der Neunburger Bürgermeister Martin Birner hatte für die Pentinger eine frohe Kunde mitgebracht: "Der Bescheid für die Dorferneuerung ist da". Jetzt könne die Stadt mit der Bürgerbeteiligung beginnen. Penting sei ein aufstrebendes Dorf mit mittlerweile 297 Einwohnern, einer Kirche, einem gut gehenden Wirtshaus und einem Pfarrheim als Treffpunkt für Jung und Alt. "In der Region arbeiten und in Penting wohnen": Nach dieser Devise würden immer mehr junge Familien handeln.

Die Fachleute vergaben Punkte für die Entwicklungskonzepte des Ortes, für die sozialen und kulturellen Aktivitäten, die Bau- und Grüngestaltung und die Einbettung des Dorfes in die Landschaft. Die Bürgermeister Harald Bemmerl und Martin Birner sind gespannt auf das Urteil der Jury. Sie wollen die Anregungen und Empfehlungen in das weitere Entwicklungskonzept ihrer Ortschaften einfließen lassen. Mit einer Ergebnisbekanntgabe ist erst nächste Woche zu rechnen.

Der Bewertungskommission, angeführt vom Vorsitzenden Josef Hofbauer (Landwirtschaftsdirektor aus Fürth), gehören als Juroren an: Monika Amann (Landwirtschaftsarchitektin, Eitlbrunn), Dr. Tobias Appl (Bezirksheimatpfleger), Thomas Dengler (Bürgermeister Falkenstein), Markus Ackermann (Bürgermeister Waldmünchen), Stephanie Fleiner (Regensburg, Gartenkultur und Landespflege), Andrea Göhring (Landschaftsarchitektin, Postbauer- Heng), Herbert Grunwald (Landwirtschaftsrat, Fürth), Josef Heuschneider (stellvertretender Bezirksvorsitzender Gartenbau und Landespflege), Hubert Liebl (Architekt, Großenschwend), Gabriela Rossi (Regierungsrätin, Regensburg), Heidi Schmid (Kreisfachberaterin Landkreis Schwandorf), Norbert Seitz (Amtsrat am Amt für Ländliche Entwicklung), Brigitte Trummer (Kreisbäuerin, Amberg-Sulzbach), Sebastian Wagner (Landschaftsarchitekt, Nürnberg), Stefan Weidenhammer (Landschaftsarchitekt, Amberg) und Joachim Wienbreyer (Architekt an der OTH Regensburg).

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp