25.02.2018 - 20:00 Uhr
Steinberg am See

Volles Haus bei Starkbierfest Ein Prosit aufs Derblecken

Eines der ältesten Starkbierfeste des Landkreises, vom CSU-Ortsverband organisiert, hat nichts an Attraktivität eingebüßt. Die Sporthalle war beim "Derblecken" durch "Hasselbär" Bernd Hasselfeldt und der zünftigen Musik der "Fronberger Kirwamusikanten" voll. Markus Fischer führte durch das Programm.

Beim Holzsägen ist das Politiker-Duo Karl Holmeier / Andreas Feller unschlagbar. Bild: sja
von Autor SJAProfil

Stellvertretender Landrat Jakob Scharf - ungewohnt mit mehreren Schlägen, aber ohne "Verlusttropfen" - zapfte das erste Fass Jacobator an. MdB Karl Holmeier, Titelverteidiger im Masskrugstemmen, muss sich Platz 1 mit Sandro Huber vom Burschenverein Tannengrün teilen. Mit seinem Partner, Schwandorfs Oberbürgermeister Andreas Feller, war Holmeier beim Holzsägen aber nicht zu schlagen. Beim "Bierdeckelweitwurf" gab es Hallenrekorde.

"Rund ist die Kugel"

Die Junge Union erweckte die Figuren am Historischen Brunnen zum Leben, wobei sich Karl August Graf von Reisach über die "bürgerliche Entwicklung" mokierte. Der Steinhauer, der Bergmann und das "Pflanzweiberl" aber waren sich einig: Sie hätten die Voraussetzungen für eine attraktive Wohn- und Tourismusgemeinde geschaffen. Mittelpunkt des Sketches war die entstehende größte Holzkugel der Welt. Eine "Kugelpraline" mit Seewasser und einem Schuss Rotschlamm könnte ein Verkaufsschlager werden. Mit der Moser-Hias-Ballade "Rund ist die Kugel" erhielt der Parteinachwuchs viel Beifall. Die mit Spannung erwartete Starkbierrede Bernd Hasselfeldts hatte mit Altbürgermeister Jakob Scharf ein "dankbares Opfer". Nachdem - so "Hasselbär" - es mit Jakob Scharf als fünfte Figur am Brunnen nicht geklappt habe, gäbe es eine Bergmannsbüste am Museum "mit auffällig unauffälligen Konterfeizügen". Aber auch über das "am neuen Auto nicht zu übersehende Urlaubsmitbringsel" klärte Hasselfeldt auf. Der "Jackl" sei wegen scheinbar nicht einklappbarer Seitenspiegel auf Sardinien in einer Sackgasse festgesteckt. Bürgermeister Harald Bemmerl wurde "bemitleidet", weil er im Film "Dahoam in Steinberg" viel weniger Sendezeit "als die Bauhofmitarbeiter" hatte.

Pfarrer Pater Stephan aus Indien, der das Spektakel sichtlich genoss, empfahl der Starkbierredner, seine Abneigung gegenüber Weißwürsten abzulegen, da ihm das bayerische Bier ja auch schmecke. Nachbarbürgermeister Thomas Falter bekam sein "Fett" weg, weil er beim Rathaussturm einen Auszubildenden zum Bier holen schicken musste, und dieser mit "Preussenbier" kam.

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