Gemeinderat beschließt
Kanalgebühren bleiben gleich

Der Unterbau der Brücke über die Girnitz ist marode. Bild: arw
Politik
Störnstein
14.09.2017
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Die Abwasserkanalgebühren bleiben bis Ende 2020 konstant bei 2,26 Euro pro Kubikmeter. Diese erfreuliche Mitteilung machte Bürgermeister Markus Ludwig im Gemeinderat. Nach längerer Aussprache stimmten die Fraktionen dafür, für die Sanierung der Blockwegbrücke Planungsleistungen zu vergeben. Den Auftrag bekam Architekt Wolfgang Kraus aus Windischeschenbach. Die Ausschreibung soll in den Wintermonaten erfolgen.

Die Räte hatten sich bereits davon überzeugt, wie es um den Zustand des Holzbelags und den Unterbau an der Brücke bestellt ist. Dabei kam ans Licht, dass es für den Unterbau, bei dem Holz auf die Eisenbahnschienen gelegt wurde, keine Möglichkeit zum Trocknen gibt.

Die Aussprache zu den Honorargebühren hatte Eka Reber eröffnet. Er warf die Frage auf, ob es überhaupt einen Planer gebraucht habe. "Es ist ja bekannt, wie es in der Brücke aussieht und was wir wollen."

"Der Unternehmer, der den Auftrag erhält, muss ja wissen, was er machen soll und welches Material er verwenden soll", antwortete Bürgermeister Ludwig. "Wer hält den Kopf hin, wenn was schief geht?"

Jürgen Völkl und Gerhard Trottmann sahen ein Problem bei der Haftung. Mit der Vergabe sei man auf der sicheren Seite. Selbst bei den anderen Brückensanierungen war laut Konrad Schell ein Bauleiter vorhanden. "Wenn wir einen Planer haben, soll es auch entsprechend durchgeplant sein", meinte Hubert Meiler. "Nicht so wie in der Steinleite IV, wo jetzt die Probleme auftauchen", ergänzte er. Reber bedauerte, dass es für so einen beliebten Radweg keine Förderung vom Landratsamt oder Zuschüsse anderer Stellen gibt. Ja sagten die Gemeinderäte zum Bauantrag von Christian Heindl und Manuela Ries aus Bärnau. Sie wollen im Birkenweg 47 ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage errichten. Weil ein Hausbesitzer im Baugebiet "Gramleite I" das Baufenster mehrfach verletzte, wurde er vom Landratsamt aufgefordert, dies zu ändern und einen Plan vorzulegen. So muss er unter anderem sein Vordach, das er noch als Terrassenüberdachung nutzte, drehen. Mit zwei Gegenstimmen wurde der neue Plan, der als isolierte Abweichung eingestuft wird, genehmigt.

Meiler griff die Verlegung der Rohre für das schnelle Internet auf. Es geht vor allem darum, wie tief die Rohre verlegt worden sind. "Gibt es Aufzeichnungen, und wer überprüft den Unterbau?". Zudem bemängelte Meiler die lange dauernden Baustellen sowie Grüngutablagerungen außerhalb der Steinleite-Grundstücke.
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