Gemeinderat sorgt sich um Schüler
Bus soll in Wöllershof halten

Politik
Störnstein
19.12.2016
66
0

Störnstein. Von vorweihnachtlicher Stimmung war im Sitzungssaal nichts zu spüren. Doch selbst die letzte Gemeinderatssitzung des Jahres ging zumindest im öffentlichen Teil harmonisch über die Bühne.

Viele Anregungen aus der Bürgerversammlung betrafen nicht die Zuständigkeit der Gemeinde, etwa der Wanderweg rund ums Bezirksklinikum oder der Fußweg nach Neustadt. Am Containerstellplatz im Reiserdorf sehen die Fraktionen keinen Handlungsbedarf. Genauso wenig habe sie mit der Ortseinfahrt auf der Staatsstraße von Neustadt kommend zu tun.

Anders sieht es mit dem Linienbus von Windischeschenbach nach Weiden aus. Er hält um 7.32 Uhr an der Abzweigung nach Wöllershof an der B 15. Da der Weg dorthin für die Schüler nicht ganz ungefährlich ist, sollte versucht werden, dass der Bus die Haltestelle in Wöllershof anfährt. Vor allem in der dunklen Jahreszeit sei es für die Schüler heikel, auf der Ostanbindung zu gehen, zumal es dort keinen Gehweg gibt. Bürgermeister Markus Ludwig wird mit den entsprechenden Stellen Kontakt aufnehmen.

Schwierig ist es auch, den Radweg von Wöllershof nach Lanz umzusetzen. Ludwig gab einige Ausführungen zur kommunalen Verkehrsüberwachung. Hierbei soll der fließende und ruhende Verkehr überwacht werden. Die Räte sind sich indes nicht einig, ob sie dies für sinnvoll erachten sollen.

Seine Erfahrungen als ehemaliger Geschwindigkeitskontrolleur bei der Landespolizei brachte Bernhard Weiß ein. Man solle sich davon nicht zu viel versprechen. Der Gemeinderat will weitere Informationen einholen. Bürgermeister Ludwig dankte der Familie Korsche in der Flosser Straße dafür, dass sie den Christbaum für den Kirchplatz gestiftet hat.

Vielen ist es noch nicht aufgefallen: Die "kleine Giglspitze" liegt zurzeit im Dunkeln. Die Glühbirne des Strahlers ist defekt. Doch ein Probelauf zeigte, dass es in Zukunft auch ein 40-Watt-LED-Strahler tut. Er kostet 600 Euro. Karlheinz Schreiner und Hubert Meiler fragten in diesem Zusammenhang aber, warum der Felsen beleuchtet werde, das Wahrzeichen, die Salvatorkirche, jedoch nicht. "Das ist eine Überlegung wert", räumte der Bürgermeister ein.

Die Restmülltonne wird ab dem neuen Jahr künftig montags jeweils in den geraden Kalenderwochen geleert. Hubert Meiler fragte an, ob die Straßenausbesserungen im Protokoll festgehalten sind. Denn bei diesen Temperaturen werde die Verbindung mit den Untergrund nicht halten. Es sollte fünf Grad plus haben, so Jürgen Völkl, und dies sei bei den Arbeiten nicht der Fall gewesen. Ludwig führte aus, dass dies vermerkt ist. Eka Reber sprach die Parksituation im Bereich Eichenweg und Ahornweg an. Hier habe es bereits Unfälle gegeben. Doris und Markus Scharnagl dürfen in der Neustädter Straße 3 bauen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.